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Stu­di­um und Lehre

Prä­senz­be­trieb

Die Lehre soll im Win­ter­se­mes­ter in der Regel wieder in Präsenz statt­finden. Große Ver­an­stal­tun­gen dürfen weiterhin di­gi­tal durch­ge­führt wer­den, wenn sich das Online-Angebot bewährt hat und das sonstige Lehrangebot  überwiegend in Präsenz erfolgt. Dies gilt ins­be­son­de­re für Ver­an­stal­tun­gen ab 100 Teil­neh­men­den, aber auch für neue ent­wi­ckel­te di­gi­ta­le Kursformate für kleinere Gruppen.

Für be­son­de­re Einzelfälle müs­sen hybride Formate vorgehalten wer­den, etwa für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de, die aufgrund der Pan­de­mie ihr Visum nicht rechtzeitig er­hal­ten, oder für Angehörige der Risikogruppe, die sich nicht impfen lassen kön­nen. DoBuS kann in Fällen beraten, in denen ein Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de erwünscht ist.

In der vorlesungsfreien Zeit findet kein regulärer Lehrbetrieb an der TU Dort­mund statt. Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen sind seit dem 20. Au­gust grund­sätz­lich erlaubt. Wo immer Prä­senz­leh­re im auslaufenden Som­mer­se­mes­ter erwünscht ist, kann sie seitdem be­ste­hen­de On­line­an­ge­bo­te ergänzen. Aufgrund des Vertrauensschutzes muss jedoch gewährleistet bleiben, dass auch Stu­die­ren­de, die nicht anreisen wol­len oder kön­nen, die belegten Kurse ohne Nachteile abschließen kön­nen.

Seit dem 20. Au­gust gilt für alle Ver­an­stal­tun­gen die 3G-Regel, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt über 35 liegt. Das bedeutet, dass aktuell nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Per­so­nen an Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund teilnehmen dürfen. Ein negativer Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Es wer­den Antigen-Schnelltests und PCR-Tests anerkannt, keine Selbst­tests. Bei den we­ni­gen Ver­an­stal­tun­gen im auslaufenden Som­mer­se­mes­ter obliegt den Dozent*innen die Kon­trol­le der Nachweise. Für die Kontrollen im Win­ter­se­mes­ter wird der­zeit ein Kon­zept in Zu­sam­men­arbeit mit den Gremien er­ar­bei­tet.

Die TU Dort­mund hält an der Mas­ken­pflicht fest, damit im Falle eines Impfdurchbruchs Sitznachbar*innen geschützt sind. Zwar infizieren sich Geimpfte seltener und erkranken selbst auch weniger schwer, dennoch sind sie im Falle einer Infektion genauso ansteckend wie ungeimpfte Per­so­nen. Eine Impfung schützt also nicht davor, andere anzustecken. Eine Maske hingegen tut dies.

Eine eingeschränkte Zahl an Lernplätzen steht im Se­mi­nar­raum­ge­bäu­de (SRG) sowie in der Zentral- und Emil-Figge-Bibliothek für TU-Mitglieder zur Ver­fü­gung:

  • Zentralbibliothek: Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr, Sams­tag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr
  • SRG und Emil-Figge-Bibliothek: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Dabei handelt es sich aus­schließ­lich um Einzelarbeitsplätze, der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen ist gewährleistet. Der Einlass in die Gebäude erfolgt durch die Pförtner bzw. den Si­cher­heits­dienst. Die medizinische oder FFP2-Maske muss im Gebäude und sollte auch am Sitzplatz getragen wer­den. Fa­kul­tä­ten kön­nen in ihren Gebäuden eben­falls wieder eigene Lernplätze an­bie­ten

Organisatorisches

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt mög­lich. Diese Regelung ist seit dem Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet worden. Die einzige Ausnahme gilt für Lehramtsstudierende: Hier muss die Umschreibung in den Master bis zum 15. Januar 2022 er­fol­gen. Achtung: Die Lehramtsstudierenden, die im Anschluss ins Praxissemester starten wol­len, müs­sen sich bereits bis zum 5. November 2021 umgeschrieben haben.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 und/oder Som­mer­se­mes­ter 2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Se­mes­ter. Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Se­mes­ter erhöht, wird diese um ein wei­te­res Se­mes­ter erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen waren. Gleiches gilt für das Som­mer­se­mes­ter 2021. Auf diese Weise kön­nen nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Er­hö­hung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer einher.

Die Fachschaften dürfen auf dem Cam­pus wieder O-Wochen an­bie­ten, dabei müs­sen die allgemeinen Schutz­maß­nah­men wie 3G-Regel, Mas­ken­pflicht und Lüften als Mindeststandard ein­ge­hal­ten wer­den. Gesellige Programmpunkte dürfen draußen statt­finden; allerdings gilt auf dem Cam­pus in diesem Jahr ein Alkoholverbot.

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund di­gi­ta­le Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zu­dem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu kön­nen, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB, Zoom und Sciebo zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. In Moodle finden sich zudem ausführliche Hand­rei­chungen zu den Online-Tools. In ei­nem zwei­ten Moodle-Raum finden Lehrende seit Mitte Januar 2021 ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen zum The­ma Digitale Prüfungen. Der Be­reich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für Hoch­schul­Bil­dung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zu­dem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Bei tech­nisch­en Fragen kön­nen sich Lehrende (ebenso wie Stu­die­ren­de) an den ServiceDesk des ITMC wenden. Der ServiceDesk ist per E-Mail erreichbar sowie telefonisch montags bis donnerstags von 7:30 bis 17:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr unter 0231 755-2444. 

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für di­gi­ta­le Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­de­run­gen, zum Bei­spiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Prüfungen

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat da­her im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Die Ordnung wurde in­zwi­schen mehr­fach aktualisiert: am 23. De­zem­ber 2020, am 5. Februar 2021 und zuletzt am 30. Juni 2021. Die Co­ro­na-Ordnung gilt bis zum Ende des Sommer­se­mes­ters 2021. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 sind gemäß der Coronschutzverordnung Präsenzprüfungen ebenso erlaubt wie di­gi­ta­le Formate. Wo immer mög­lich, sollten jedoch di­gi­ta­le Formate an der TU Dort­mund beibehalten wer­den, um Planungssicherheit zu schaf­fenins­be­son­de­re bei großen Ver­an­stal­tun­gen. Die not­wen­dige Infrastruktur dafür bleibt komplett bestehen. Details zu di­gi­ta­len Prüfungen sind in den FAQ unter einer eigenen Kachel zu finden.

Bei Prüfungen in Präsenz gelten dieselben Regeln wie bei Lehr­ver­an­stal­tun­gen (s.o.).

Die TU Dort­mund eröffnet der­zeit die Mög­lich­keit, münd­li­che Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Darüber hinaus erlaubt die Co­ro­na­schutz­ver­ord­nung auch wieder, münd­li­che Prüfungen in Präsenz durch­zu­führen.

Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Ja. Aufgrund der Beschränkungen im Lehrbetrieb wurden im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 und im Som­mer­se­mes­ter 2020 Freiversuche für Prüfungen gewährt: Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Wurde die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für ebendiese Prüfung. 

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 wird diese Regel fortgesetzt. Für schrift­li­che Klausuren (sowohl di­gi­tal als auch in Präsenz abgelegt) gibt es im Som­mer­se­mes­ter 2021 zudem einen zusätzlichen Bonusversuch.

Bonusversuche gelten nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten und für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs nicht bestanden oder als nicht aus­rei­chend be­wer­tet wurden. Sie kön­nen zudem nur dann in Anspruch genommen wer­den, wenn die Prüfung auch tatsächlich angetreten wurde. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Bei der Di­gi­ta­li­sie­rung kann der Scanservice der TU Dort­mund un­ter­stüt­zen. Hierfür müs­sen Lehr­per­so­nen die Anzahl der zu scannenden Klausuren sowie den Termin der Klausureinsicht mit min­des­tens einer Woche Vorlauf dem Scanservice vorab per E-Mail ankündigen. Die Klausuren kön­nen montags bis freitags zwischen 10 und 13 Uhr persönlich beim Scanservice (Chemiegebäude C2-02-501) vorbeigebracht wer­den. Bitte beachten Sie: Die Dokumente müs­sen gebündelt in ei­nem verschlossenen Paket abgegeben wer­den. Bei gehefteten Klausuren müs­sen die Klammern alle in der gleichen Ecke angebracht sein. Bitte liefern Sie aus­schließ­lich Dokumente mit, die zur Einsicht vor­ge­sehen sind, und legen dem Karton zudem eine Info bei, an wel­che E-Mail-Adresse die Scans an­schlie­ßend versendet wer­den sollen.

Kontakt:
Scanservice
Chemiegebäude C2-02-501
E-Mail senden
Telefon: (0231) 755-2062
Weitere In­for­ma­ti­onen

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.