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PCR-Tests

Bei ei­nem PCR-Test wird das Erbmaterial des Virus vervielfältigt und detektiert. Aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit gilt die Methodik als „Goldstandard“. Sie ist jedoch zeitintensiv, da die Analyse im Labor er­fol­gen muss. Die TU Dort­mund ko­ope­riert dazu im Rah­men eines For­schungs­pro­jekts mit dem Klinikum Dort­mund. Auf dem Cam­pus der TU Dort­mund erfolgt lediglich die Probenentnahme. Das Ergebnis steht innerhalb von 24 Stunden fest. Um eine Infektion am Testtag möglichst aus­zu­schlie­ßen, soll zuvor ein Selbsttest ge­macht wer­den.

Eine Infografik zeigt, wel­che Vorteile die Kombination der beiden Testarten bietet.

Auf dem Cam­pus gibt es zwei Teststellen: ein Zelt auf dem Martin-Schmeißer-Platz am Cam­pus Nord und eine Teststelle in den Sportanlagen. Das Testzelt am Cam­pus Süd ist seit dem 13. Au­gust 2021 nicht mehr in Betrieb. Am 30. Au­gust 2021 wird die Teststelle am Cam­pus Süd im Foyer des Gebäudes Ma­schi­nen­bau III wiedereröffnet.

In den Teststellen gibt es je ein oder zwei Teststraßen. In jeder Teststraße kön­nen zehn Per­so­nen gleichzeitig ih­re Proben in Kabinen entnehmen. Die Teststelle am Cam­pus Nord ist montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr in Betrieb, die Teststelle in den Sportanlagen dienstags und donnerstags von 9.30 Uhr bis 14.15 Uhr.

Die Teststellen sind für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ge­öff­net. Im Rah­men freier Kapazitäten kön­nen sich auch eingeschriebene Stu­die­ren­de testen lassen. Eine Terminbuchung über LSF ist seit Mitte Juni nicht mehr nötig. Um Wartezeiten zu vermeiden, nut­zen Sie bitte auch die Randzeiten.

Für den neuen di­gi­ta­len Test-Check-in sollte vor dem Besuch im Testzelt die TU-App auf dem Smartphone installiert wer­den (siehe nächste Fra­ge). In der TU-App gibt es eine neue Kachel namens „Test-Check-in“. Dort kön­nen in ei­nem Formular alle für den PCR-Test notwendigen Daten hinterlegt wer­den (siehe nächste Fra­ge). Eine halbe Stunde vor dem Test sollte man weder essen noch rauchen, damit das Ergebnis nicht beeinträchtigt wird.

Weitere In­for­ma­ti­onen

In der Kachel „Test-Check-in“ kön­nen Sie alle notwendigen Daten (zum Bei­spiel Name, Adresse und Telefonnummer) für den PCR-Test hinterlegen sowie die Ein­ver­ständ­nis­erklä­rung bestätigen. Bitte tragen Sie Ihre Daten vor dem Betreten des Testzelts ein. Anschließend generiert die App einen QR-Code, der im Testzelt gescannt wird. Sie er­hal­ten im Anschluss die Proberöhrchen sowie ein Infoblatt mit Ihrem QR-Code. Den Code auf dem Infoblatt kön­nen Sie später scannen, um Ihr Testergebnis on­line abzurufen. Weitere In­for­ma­ti­onen sowie den Download-Link zur TU-App finden Sie hier.

Die Daten und eine Ein­ver­ständ­nis­erklä­rung kön­nen im Ausnahmefall auch weiterhin schriftlich abgegeben wer­den.

Am Eingang der Teststelle müs­sen die Hände desinfiziert wer­den. Anschließend wird der QR-Code mit den persönlichen Daten aus der TU-App eingescannt. Die zu testende Person er­hält dann das Material zur Probennahme: zwei nummerierte Röhrchen mit Watte­stäb­chen (und bei Bedarf eine Ein­ver­ständ­nis­erklä­rung) sowie ein Infoblatt mit dem persönlichen QR-Code. Mit diesem kön­nen Sie später das Ergebnis abrufen. Danach sucht man die Testkabine auf, die dieselbe Nummer trägt wie die Probenröhrchen. Dort kann man die Maske abnehmen. Diese sollte nicht in der Kabine abgelegt, sondern zum Bei­spiel ums Handgelenk gehängt wer­den. Nach der Entnahme von A- und B-Probe (s. nächste Fra­ge) wer­den die Probenröhrchen bei der Abgabestation in die vorgesehenen Behälter gegeben.

Bei der „Lolli-Methode“ entnimmt man sich selbst eine Probe aus Mund und Nase für den PCR-Test. Damit das Ergebnis nicht verfälscht wird, sollte man eine halbe Stunde zuvor nicht trinken, essen oder rauchen. Für die Probenentnahme steckt man sich ein Watte­stäb­chen in den Mund und lutscht daran für 30 Se­kun­den ähnlich wie an ei­nem Lolli. Danach führt man den Wattetupfer nacheinander in das rechte und linke Nasenloch und streicht dort jeweils etwa zehnmal an der Nasenwand entlang. Anders als beim tiefen Rachenabstrich erfolgt hier der Abstrich nur im vorderen Be­reich der Nase. Anschließend wird das Stäbchen zu­rück in das Röhrchen gegeben. Dieser Vorgang wird danach für eine B-Probe mit ei­nem zwei­ten Watte­stäb­chen wie­der­holt. Die A-Proben wer­den später zu je zehn Stück in ein Sammelgefäß gegeben. Einen Eindruck davon, wie einfach die Probenentnahme ist, vermittelt dieses Video.

Zur Anleitung

Bei Reihentests ist zu erwarten, dass der überwiegende Teil der Proben negativ ist. Um Zeit und Kos­ten zu sparen, ist es deshalb sinnvoll, mehrere Proben zu vereinen („zu poolen“) und zu­sam­men zu analysieren. Ist die Sammelprobe negativ, weiß man, dass alle aus der Gruppe negativ sind. Ist die Probe positiv, wer­den die B-Proben der Gruppenmitglieder einzeln nachanalysiert, um den infektiösen Fall zu finden. Für das Ver­fah­ren an der TU Dort­mund wer­den jeweils zehn Proben gepoolt. Bei einer Inzidenz von 100 ist statistisch zu erwarten, dass von 100 Sammelproben nur eine einzige nachanalysiert wer­den muss. Die nicht benötigten B-Proben wer­den entsorgt.

Das Klinikum Dort­mund hat das Ver­fah­ren im Rah­men eines For­schungs­pro­jekts validiert. Die einfache und effiziente Vorgehensweise, die Proben per Lolli-Methode zu entnehmen und gepoolt zu analysieren, ist aus­rei­chend empfindlich.

Wenn Sie den Test-Check-in per TU-App nut­zen, er­hal­ten Sie ein Infoblatt mit ei­nem QR-Code. Über den Scan des Codes er­hal­ten Sie Ihr Testergebnis. Wenn Sie den Test-Check-in nicht nut­zen, er­hal­ten Sie das Ergebnis per E-Mail. Im Falle einer positiven Einzelprobe wer­den Sie vom Ge­sund­heits­amt kontaktiert. Es ist der­zeit noch nicht mög­lich, eine Bescheinigung auszustellen.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.