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Positives Testergebnis

Ein positives Ergebnis eines Antigentests besagt, dass Sie höchstwahrscheinlich infiziert sind und vermutlich schon seit ein paar Tagen ansteckend sind. Bewahren Sie die Ruhe: In Deutsch­land ergeht es täglich vie­len anderen Men­schen wie Ihnen – Sie sind damit nicht allein. Das Ergebnis muss unverzüglich durch einen PCR-Kontrolltest überprüft wer­den. Sie kön­nen einen PCR-Kontrolltest direkt in einigen Testzentren oder beim Hausarzt ma­chen. Begeben Sie sich in Qua­ran­täne, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt und in­for­mie­ren Sie vorsichtshalber bereits Ihre engen Kontakte. Den Cam­pus der TU Dort­mund dürfen Sie nicht betreten. Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ - war also der Selbsttest falsch positiv und Sie sind doch nicht infiziert - dann entfallen die Ein­schrän­kungen wieder und Sie kön­nen bei Ihren Kontakten Entwarnung ge­ben. Ist der PCR-Test positiv, besteht au­to­ma­tisch Quarantänepflicht.

Um die PCR-Tests möglichst effizient durch­zu­führen, wer­den an der TU Dort­mund Proben von bis zu zehn Per­so­nen gesammelt („gepoolt“) und zu­sam­men analysiert. Ist eine Sammelprobe positiv, so weiß man, dass min­des­tens eine Probe positiv war, jedoch nicht wel­che. Deshalb wer­den die jeweiligen B-Proben im Anschluss noch einmal einzeln nachanalysiert. Erst dann ist gewiss, wer positiv und wer negativ ist. Um zu vermeiden, dass eine infizierte Person auf dem Cam­pus ist, ist es er­for­der­lich, dass bis zum Vorliegen der Einzelergebnisse alle Per­so­nen, die an der positiven Sammelprobe be­tei­ligt waren, vorübergehend zuhause bleiben und ih­re Kontakte so stark wie mög­lich einschränken. Es empfiehlt sich au­ßer­dem,vorsorglich einen Liste mit engen Kontaktpersonen vor­zu­be­rei­ten. In der Regel wird das Einzelergebnis der B-Probe spätestens am Folgetag vorliegen. Die Per­so­nen, die ein negatives Ergebnis haben, kön­nen die Vor­sichts­maß­nahmen dann wieder aussetzen.

Ein PCR-Test ist sehr zuverlässig. Ein positives Ergebnis im Einzeltest bedeutet folglich, dass man tatsächlich mit dem Corona­virus infiziert ist. Man muss sich deshalb für in der Regel 14 Tage in Qua­ran­täne begeben, das heißt man darf Wohnung oder Privatgrundstück nicht verlassen und darf keinen Besuch empfangen, damit man niemanden ansteckt. Um Infektionsketten zu unterbrechen, muss man jene Per­so­nen in­for­mie­ren, mit denen man zuletzt engen Kontakt hatte, dabei ist rückwirkend der Zeitraum bis vier oder fünf Tage vor Durchführung des Tests relevant. Überlegen Sie auch, bei welcher Ge­le­gen­heit in den ver­gang­enen 14 Tagen Sie sich selbst angesteckt haben könnten. Hier sind be­son­ders Treffen im Familien- oder Freundeskreis ohne Maske relevant, da dabei ein größerer Aus­bruch ent­stan­den sein könnte. Die Symptome ent­wi­ckeln sich bei Covid-19 sehr un­ter­schied­lich. Meistens bleiben sie mild, ins­be­son­de­re bei jungen Men­schen. Bei Bedarf sollte man Rücksprache mit der Hausärztin bzw. dem Hausarzt halten.

Qua­ran­täne bedeutet, dass man sich von anderen Men­schen isolieren und zuhause bleiben muss. Bei ei­nem positiven PCR-Test gilt das au­to­ma­tisch und zwar auch für Haushaltsangehörige, sofern diese nicht vollständig immunisiert und symptomlos sind. Das Ge­sund­heits­amt muss dies nicht erst eigens anordnen. Fragen Sie Freunde oder Nachbarn, ob sie für Sie einkaufen kön­nen und in­for­mie­ren Sie sich über Lieferdienste in Ihrer Um­ge­bung.

Die TU Dort­mund berät ih­re Mitglieder im Fall einer Qua­ran­täne. Die Psychologische Stu­dien­be­ra­tung bietet täglich eine telefonische Be­ra­tung für Stu­die­ren­de an. Melden Sie sich in den Sprechzeiten (Mo-Di 13:00-13:30 Uhr, Mi-Fr 8:30-9:00 Uhr) unter 0231 755 5050 oder vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail. Für Be­schäf­tigte sind die Sozialen An­sprech­part­ner (SAPa) per E-Mail erreichbar: Frau Rüger, Frau Dr. Herrmann oder Herr Schaarwächter melden sich so schnell wie mög­lich bei Ihnen zu­rück, spätestens am nächsten Werktag.

Falls Sie neu an Ihrem Wohnort sind und für den Fall der Qua­ran­täne keine Unter­stüt­zung für Erledigungen in Ihrem Umfeld haben, finden Sie auch an der TU Dort­mund Per­so­nen, die Ihnen helfen kön­nen: Stu­die­ren­de kön­nen sich dazu an die Fachschaften wenden, Be­schäf­tigte an die Pandemiebeauftragen. Für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de bietet auch das Referat Inter­natio­nales Hilfe an.

Fragen Sie nach Hilfe, wenn Sie sie brauchen.

Haushaltsangehörige einer infizierten Person gehören zu den engen Kontakten. Sofern sie nicht vollständig immunisiert und symptomlos sind, müs­sen sie sich eben­falls sofort in Qua­ran­täne begeben, ohne dass das Ge­sund­heits­amt das anordnet. Sie sollen so bald wie mög­lich einen PCR-Test ma­chen lassen. Ist noch keine Ansteckung erfolgt, sollten sie versuchen, sich in der Wohnung möglichst nicht in ei­nem Raum mit der infizierten Person aufzuhalten. Sie sollten ih­re eigenen engen Kontakte in­for­mie­ren, damit diese wiederum ih­re Kontakte reduzieren, sich testen (lassen) und be­ob­ach­ten kön­nen.

Informieren Sie jene Per­so­nen, mit denen Sie zuletzt in engem Kontakt standen. Relevant ist hier der Zeitraum bis rückwirkend vier oder fünf Tage vor Durchführung des Tests.

Als enge Kontaktpersonen gelten Men­schen, mit denen Sie sich ohne Maske und ohne Abstand face-to-face unterhalten haben. Ebenfalls als enger Kontakt gelten sonstige Per­so­nen, mit denen Sie für mehr als zehn Minuten ohne Maske und ohne Min­dest­ab­stand Kontakt hatten. Haben Sie sich mit anderen Men­schen zu­sam­men in ei­nem Raum mit hoher Aerosolkonzentration aufgehalten, so gelten auch diese als enge Kontaktpersonen, unabhängig von Abstand oder Maske. Dies gilt zum Bei­spiel für Sport in unzureichend gelüfteten Hallen. Sie kön­nen diese Definition auf der Web­sei­te des RKI nachlesen.

Sämtliche enge Kontaktpersonen, die nicht vollständig immunisiert und symptomlos sind, müs­sen möglichst schnell in Qua­ran­täne, sodass nicht auf die Anordnung des Gesundheitsamts gewartet wer­den soll. Sie sollten umgehend einen PCR-Test durchführen. Außerdem sind sie angehalten, ihrerseits alle Per­so­nen zu in­for­mie­ren, mit denen sie in den ver­gang­enen vier bis fünf Tagen Kontakt hatten, damit diese ih­re Kontakte reduzieren, sich testen (lassen) und selbst be­ob­ach­ten kön­nen.

Aufgrund der Abstands- und Hy­gie­ne­maß­nah­men wird im Rah­men der Lehre in der Regel kein Kontakt vorkommen, der als eng im Sinne der Definition des RKI gilt. Ausnahmen könnten bestehen, wenn etwa in Sport oder Musik ver­stärkt Aerosole ausgestoßen wer­den, sodass bei einer ungenügenden Lüftung von einer starken Viruskonzentration in der Raumluft ausgegangen wer­den könnte. Auch wenn Übungen im Tandem er­fol­gen sollten, könnte ein enger Kontakt ent­ste­hen. Überlegen Sie, wie die Rah­men­be­ding­ung­en kon­kret waren, um die Situation zu be­wer­ten. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Dozentin oder Ihrem Dozenten auf, um die Situationen zu besprechen. Das di­gi­ta­le Ein- und Auschecken über die QR-Codes hilft dabei, Ihre Sitznachbarn zu iden­ti­fi­zie­ren. Je nach Ein­schät­zung der Situation kön­nen einzelne Teil­neh­mer­in­nen oder Teil­neh­mer oder auch der gesamte Kurs in Qua­ran­täne ge­schickt wer­den.

Ist eine Person, die sich kürz­lich auf dem Cam­pus-Gelände aufgehalten hat, mit Co­ro­na infiziert, so muss der Pandemiebeauftragte der TU Dort­mund, Bernd Lilienthal, informiert wer­den.

Weitere In­for­ma­ti­onen zum Meldeweg finden Sie in ei­nem Merkblatt im Service­Portal.

Die Pandemiebeauftragten der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen kön­nen bei der Kon­takt­nach­ver­fol­gung behilflich sein. Bei Un­sicher­heit sind die Kolleginnen vom Betrieblichen Gesundheits­management, Lavinia Simon und Franziska Wallmeier, gern zur Stelle und beraten sowohl die Betroffenen als auch die Pandemiebeauftragten. Kontaktieren Sie sie per E-Mail. Sie sind auch berechtigt, die di­gi­ta­len Daten für die Rück­ver­folg­bar­keit in Lehr­ver­an­stal­tun­gen einzusehen und bei Bedarf an das Ge­sund­heits­amt weiterzugeben.

Die TU Dort­mund will mit einer proaktiven Kon­takt­nach­ver­fol­gung dabei helfen, Infektionsketten möglichst schnell zu unterbrechen. Es ist wich­tig, dass die Maß­nahmen unverzüglich eingeleitet wer­den, noch bevor die zum Teil überlasteten Ge­sund­heits­äm­ter die Betroffenen kontaktieren. Das Ge­sund­heits­amt Dort­mund hat für diese Zwecke eigens einen Leit­fa­den für Kontaktpersonen ver­öf­fent­licht.

Die Krank­heit verläuft sehr un­ter­schied­lich, in den meisten Fällen ent­wi­ckeln die infizierten Per­so­nen nur milde Symptome ähnlich wie bei einer starken Erkältung. Am häufigsten genannt wer­den Husten, Halsschmerzen oder Fieber, auch ein Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kann vorübergehend auf­tre­ten. Beobachten Sie sich selbst. Wenn Sie sich unwohl fühlen, kontaktieren Sie Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder das örtliche Ge­sund­heits­amt. In selten vorkommenden Notfällen wie Atemnot wählen Sie die 112.

Zur Genesung wird eine Zeit von vierzehn Tagen veranschlagt. Die Zahl der genesenen Men­schen liegt in Deutsch­land in­zwi­schen im Millionenbereich.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat ein ausführliches Informationsangebot für Bürgerinnen und Bürger aufgebaut.

https://www.infektionsschutz.de/co­ro­na­virus/basisinformationen.html

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.