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Selbst­tests (für Be­schäf­tigte)

Als Selbst­tests wer­den Antigentests bezeichnet, die nicht von geschultem Personal durch­ge­führt wer­den müs­sen, sondern für die An­wen­dung durch Laien zugelassen sind. Antigentests de­tek­tie­ren bestimmte Bestandteile des Virus. Sie wer­den auch als Schnelltest oder Point-of-Care-Test (PoC) bezeichnet, da sie das Ergebnis innerhalb von 15 bis 20 Minuten an Ort und Stelle liefern, ohne dass ein Labor einbezogen wer­den muss. Die ersten Selbst­tests wurden in Deutsch­land An­fang März zugelassen. Bei geringer Viruslast kann ein Antigentest eine Infektion übersehen.

Be­schäf­tigte führen die Selbst­tests idealerweise im Vorfeld eines Präsenztages zuhause durch, so kann Mo­bi­li­tät im Infektionsfall vermieden wer­den. Eine Anleitung finden Sie hier.

Aufgrund der lan­des­wei­ten Testpflicht müs­sen Stu­die­ren­de in­zwi­schen einen Bürgertest am Wohnort ma­chen. Die bis­he­ri­ge Praxis, ein Foto von ei­nem Selbsttest zuhause mitzubringen, genügt den neuen rechtlichen An­for­de­run­gen nicht. Aus diesem Grund hält die TU Dort­mund von Mitte Juni an keine Selbst­tests für Stu­die­ren­de mehr vor.

Werden die Selbst­tests zuhause durch­ge­führt, wird vermieden, dass infizierte Per­so­nen zum Cam­pus anreisen und dabei Kontakte mit anderen Mitmenschen haben.

Damit Selbst­tests möglichst empfindlich sind und möglichst wenige infizierte Per­so­nen übersehen, wird bei der Produktentwicklung in Kauf genommen, dass sie in seltenen Fällen ein falsch positives Ergebnis liefern. Werden Selbst­tests in sehr großem Maßstab eingesetzt, dann kommt dies in nen­nens­wert­em Umfang vor: Beträgt die Zuverlässigkeit zum Bei­spiel 99,5%, so kom­men auf 1.000 Tests im Durchschnitt fünf falsch positive Er­geb­nisse. Mit ei­nem PCR-Test lässt sich überprüfen, ob das Ergebnis echt positiv (infiziert) oder falsch positiv (nicht-infiziert) war. Wer bei ei­nem Selbsttest ein positives Ergebnis erzielt, ist verpflichtet, sich zur Kon­trol­le unverzüglich ei­nem PCR-Test in ei­nem Testzentrum oder beim Hausarzt zu unter­zie­hen.

Selbst­tests haben den Vorteil, dass man sie zuhause ma­chen kann und das Ergebnis sofort bekommt. So kön­nen positive Fälle erkannt wer­den, bevor man mit anderen Per­so­nen in Kontakt tritt. Sie sind jedoch weniger empfindlich als PCR-Tests. Bei geringer Viruslast kön­nen sie zum Bei­spiel eine Infektion übersehen, ins­be­son­de­re vor Symptombeginn. Da PCR-Tests deutlich empfindlicher sind, ist ih­re Prognosekraft höher. Zu­dem de­tek­tie­ren sie mit höherer Wahr­schein­lich­keit neue Mutanten. Wer regelmäßig auf dem Cam­pus präsent ist, sollte deshalb nach ei­nem negativen Selbsttest noch min­des­tens einmal die Woche einen PCR-Test ma­chen. Durch dieses Vorgehen kann die TU Dort­mund prü­fen, wie zuverlässig die Selbst­tests sind.

Eine Infografik zeigt, wel­che Vorteile die Kombination der beiden Testarten bietet.

Be­schäf­tigte der TU Dort­mund er­hal­ten Selbst­tests von Siemens, die das Land NRW zur Ver­fü­gung stellt.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.