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Test­an­ge­bot

Die TU Dort­mund möch­te ih­re Mitglieder vor Ansteckung schützen und dabei helfen, die Pan­de­mie ein­zu­däm­men. Dazu wer­den Reihentests für diejenigen TU-Mitglieder an­ge­bo­ten wer­den, die auf dem Cam­pus präsent sein müs­sen. So sollen noch unentdeckte infektiöse Fälle gefunden und Infektionsketten möglichst früh unterbrochen wer­den. Das Angebot ist im April für Be­schäf­tigte und Stu­die­ren­de der TU Dort­mund ge­star­tet, um die not­wen­dige Prä­senz­leh­re im Som­mer­se­mes­ter 2021 zu si­chern.

Ein Nor­mal­be­trieb setzt eine sehr niedrige Inzidenz voraus, testen alleine reicht dafür nicht aus. Durch die Coronatests kön­nen positive Fälle schnell erkannt und isoliert wer­den. Dadurch wer­den Infektionsketten früh­zei­tig unterbrochen. Gleichzeitig ist ein negatives Testergebnis jedoch kein „Freifahrtschein“, da es sich nur um eine Mo­ment­auf­nah­me handelt. Zu­dem kön­nen Infektionen übersehen wer­den, wenn die Viruslast gering ist. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist da­her auch weiterhin unerlässlich, solange die Inzidenz dies gebietet.

Getestet wurden zu­nächst Be­schäf­tig­ten und auch Stu­die­ren­de, die für Stu­di­um und Lehre sowie für For­schung und Ver­wal­tung auf dem Cam­pus präsent sein müs­sen. Mit Einführung einer landesweit einheitlichen Testpflicht für den Lehrbetrieb zum 7. Juni müs­sen Stu­die­ren­de einen Nachweis über ein negatives Ergebnis durch einen Bürgertest am Wohnort vorlegen, solange in Stadt und Land nicht die Inzidenzstufe 1 gilt. Für Be­schäf­tigte geht das Test­an­ge­bot unverändert fort.

Die TU Dort­mund setzt für ih­re eigene Test­stra­te­gie PCR-Tests und Selbst­tests kom­bi­niert ein, um die Vorteile beider Testarten best­mög­lich zu nut­zen. Selbst­tests haben den Vorteil, dass sie schnell das Ergebnis liefern und auch zuhause durch­ge­führt wer­den kön­nen, allerdings sind sie nicht 100-prozentig genau, ins­be­son­de­re kurz nach einer Ansteckung nicht. PCR-Tests hingegen bieten die bestmögliche Zuverlässigkeit, liefern das Ergebnis jedoch verzögert, da die Analyse im Labor stattfindet. Beide Varianten setzen auf eine einfache Selbstentnahme der Probe, die schmerzfrei ist. Die Kos­ten sind vergleichbar, da die TU Dort­mund bei den teureren PCR-Tests die Proben „gepoolt“ analysieren lässt, d.h. zehn Proben zu­sam­men.

Details zu den beiden Testarten finden Sie in den nachfolgenden Rubriken dieser FAQ. Eine Infografik zeigt, wel­che Vorteile die Kombination der beiden Testarten bietet.

Um eine Infektion so früh wie mög­lich zu entdecken, sollen Be­schäf­tigte für jeden Präsenztag auf dem Cam­pus möglichst vorab zuhause einen Selbsttest ma­chen. Dabei muss jeder, der nicht nur sporadisch, sondern regelmäßig auf den Cam­pus kommt, ein- bis zweimal pro Woche an ei­nem PCR-Pool-Test teilnehmen, damit die Aussagekraft der negativen Selbst­tests überprüft wer­den kann. Eine Über­sicht mit Erläuterungen und Beispielen zur Testhäufigkeit finden Sie hier.

Be­schäf­tigte kön­nen die Selbst­tests für ih­re Bereiche über ein Formular im Service­Portal bestellen.Die PCR-Tests wer­den in den Teststellen auf dem Cam­pus ge­macht; ein Termin ist dafür seit Mitte Juni nicht mehr er­for­der­lich.

Seit dem 9. Juli müs­sen Be­schäf­tigte in NRW beim Arbeitgeber einen Negativtestnachweis vorlegen, wenn sie z.B. wegen Erholungsurlaub min­des­tens fünf Werktage in Folge nicht im Präsenzdienst gearbeitet haben. Be­schäf­tigte der TU Dort­mund kön­nen diesen Nachweis entweder durch einen kostenlosen Bürgertest erbringen oder durch einen PCR-Pool-Test in den Testzelten auf dem Cam­pus. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis der PCR-Tests erst am Folgetag vorliegt. Machen Sie wie gewohnt vorab zuhause einen Selbsttest. "Beaufsichtigte Beschäftigtentests" am ersten Arbeitstag vor Ort wer­den an der TU Dort­mund nicht durch­ge­führt.
Der Negativtestnachweis ist am ersten Präsenztag den jeweils direkten Vor­gesetz­ten vorzulegen. Die Vor­gesetz­ten sehen die Testnachweise ein und ge­ben diese an­schlie­ßend zu­rück. Die Nachweise müs­sen nicht einbehalten oder do­ku­men­tiert wer­den. Bislang in diesem Zu­sam­men­hang erstellte Dokumentationen wer­den vernichtet. Die Regelung gilt auch für Per­so­nen, die nach dem Urlaub zu­nächst im Home­office ge­star­tet sind.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist und keine Symptome hat, kann alternativ einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Regelung gilt nicht, wenn Be­schäf­tigte wegen Home­office oder Dienstreisen nicht vor Ort waren.

Merkblatt des MAGS

Prof. Matthias Schneider aus der Fa­kul­tät Physik der TU Dort­mund gehört zu No-Covid, einer Gruppe von 14 Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­lern, die nach dem Vorbild Australiens eine Strategie zur Ein­däm­mung von Covid-19 ent­wickelt hat. Sie empfiehlt, das In­fek­tions­ge­sche­hen über eine intelligente Test­stra­te­gie zu kontrollieren, die ins­be­son­de­re Arbeitgeber und Bil­dungs­ein­richt­ungen einbezieht. Über ein Ampelsystem sollen je nach Inzidenz Schutz­maß­nah­men und Lockerungen in einer Region gesteuert wer­den. Ist eine Zone „grün“, sind wieder Freiheiten erlaubt. Prof. Schneider un­ter­stützt die TU Dort­mund bei der Ent­wick­lung ihrer Test­stra­te­gie und begleitet die Testungen wis­sen­schaft­lich.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.