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Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Ja. Seit dem 24. No­vem­ber müs­sen alle Be­schäf­tig­ten (inklu­sive Lehrbeauftragten) entsprechend dem neuen Infektionsschutzgesetz am Arbeitsplatz einen 3G-Nachweis vorlegen. Die Kon­trol­le obliegt an der TU Dort­mund den direkten Vor­gesetz­ten. Grundsätzlich müs­sen die Originale des Immunisierungsnachweises einmalig geprüft wer­den: Eine Eigenerklärung reicht ebenso wenig wie die Sichtkontrolle des grünen Hakens in der TU-App. Nicht oder noch nicht vollständig immunisierte Per­so­nen müs­sen ihren Vor­gesetz­ten an jedem Präsenztag einen aktuellen negativen Bürgertest vorlegen. Be­schäf­tigte müs­sen die 3G-Nachweise im Präsenzdienst mit sich führen für den Fall, dass die Ordnungsbehörden auf dem Cam­pus Kontrollen durchführen.

Die Kon­trol­le der 3G-Nachweise obliegt an der TU Dort­mund den direkten Vor­gesetz­ten. Ein Muster dafür ist im Service­Portal zu finden. Die Vor­gesetz­ten müs­sen dokumentieren, dass ein Impfzertifikat, ein Genesenennachweis oder ein aktuelles negatives Testergebnis einer zertifizierten Teststelle vorgezeigt wurde. Bei geimpften Mit­ar­bei­ter*innen reicht die ein­ma­li­ge Kon­trol­le. Im Falle einer Genesung ist zu notieren, wann die sechsmonatige Gültigkeit abläuft; gezählt wird dabei ab dem Tag des positiven PCR-Tests. Grundsätzlich müs­sen die Originale des Immunisierungsnachweises einmalig geprüft wer­den: Eine Eigenerklärung reicht ebenso wenig wie die Sichtkontrolle des grünen Hakens in der TU-App. Nicht oder noch nicht vollständig immunisierte Per­so­nen müs­sen ihren Vor­gesetz­ten an jedem Präsenztag einen aktuellen negativen Bürgertest vorlegen. Be­schäf­tigte müs­sen die 3G-Nachweise im Präsenzdienst mit sich führen für den Fall, dass die Ordnungsbehörden auf dem Cam­pus Kontrollen durchführen.

Die Ver­ant­wor­tung für die Kon­trol­le obliegt den direkten Vor­gesetz­ten. Sie kön­nen die Aufgabe jedoch auch delegieren. In jedem Fall muss vermieden wer­den, dass Per­so­nen ih­re eigenen Unterlagen kontrollieren, da dies dem Vier-Augen-Prinzip widerspricht.

Home­office soll er­mög­licht wer­den, sofern keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegensprechen. An der TU Dort­mund knüpft dies an die be­ste­hen­de Ver­ein­ba­rung an, dass der Arbeitsplatz zuhause und vor Ort gleichberechtigt ne­ben­ei­nan­der stehen. Wo zwi­schen Mit­ar­bei­ter*innen und Vor­gesetz­ten keine Einigung erzielt wer­den kann, entscheidet das Dezernat Personal nach einer Anhörung. Bei Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten zu den üblichen Arbeitszeiten ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen. Bei der Ar­beit vor Ort muss ein 3G-Nachweis vorgelegt wer­den und die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts sind einzuhalten.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen An­fang De­zem­ber 2020 einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Ar­bei­ten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus er­fol­gen kann und wel­che spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Service­Portal verfügbar.

Das Re­fe­rat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder kön­nen die jeweils aktuelle Fassung im Service­Portal einsehen. Es be­schreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Ar­beit im Büro, Ar­bei­ten in Werkstätten, münd­li­che Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Be­schäf­ti­gung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. Au­gust aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räu­me groß genug sind (10 qm pro Person), kön­nen mehrere Per­so­nen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in ei­nem Raum ar­bei­ten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Das Hygienekonzept be­schreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kom­mu­ni­ka­ti­on di­gi­tal er­fol­gen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit  ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Ar­bei­ten im Büro hat das Re­fe­rat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept er­ar­bei­tet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Re­fe­rat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz auf­zu­neh­men.

Bei einer er­for­der­lichen Mehrfachbelegung von Büros müs­sen die Be­schäf­tig­ten immunisiert sein. Eine Gefährdungsbeurteilung muss für die Arbeitsplätze vorliegen. Sofern die Mindestabstände in den Büros nicht sicher ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen, sind tech­ni­sche Barrieren (Plexiglas) und Min­dest­ab­stand gefordert und das Tragen einer me­di­zi­nischen Maske ist weiterhin empfohlen. Sofern Dritte, wie z. B. Besucher nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen, besteht eine Mas­ken­pflicht. Für nicht-immunisierte Be­schäf­tigte besteht eine Mas­ken­pflicht in In­nen­räumen (außer in dem Einzelbüro ohne Besucherkontakt).

Das Re­fe­rat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in be­son­de­ren Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rah­men ein­hal­ten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müs­sen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit be­son­de­rer In­ter­ak­ti­on, in Sport oder Musik muss weiterhin mit ei­nem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der not­wen­di­gen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es eben­falls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Re­fe­rat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Be­ra­tung gerne zur Ver­fü­gung.

Vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie kön­nen Elternteile im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Der Anspruch gilt auch dann, wenn Eltern ih­re Kin­der selber zu Hause betreuen. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf den Seiten des Familien-Service der TU Dort­mund. Die erweiterten Re­ge­lung­en zum Kinderkrankengeld sollen auch 2022 weiterhin gelten. 

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass vom 1. No­vem­ber 2021 an keine Lohnfortzahlung mehr gewährt wird, wenn eine nicht-immunisierte Person nach Kontakt mit ei­nem Infektionsfall oder nach Rückkehr aus ei­nem Risikogebiet für bis zu 10 Tage in Qua­ran­täne muss (und derweil nicht im Home­office ar­bei­ten kann). Wer infiziert ist, er­hält auch in Qua­ran­täne den Lohn, unabhängig vom Impfstatus.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord be­fin­det sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bo­chum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu er­rei­chen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu er­rei­chen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.