Zum Inhalt

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Seit dem 9. Juli müs­sen Be­schäf­tigte in NRW beim Arbeitgeber einen Negativtestnachweis vorlegen, wenn sie z.B. wegen Erholungsurlaub min­des­tens fünf Werktage in Folge nicht im Präsenzdienst gearbeitet haben. Be­schäf­tigte der TU Dort­mund kön­nen diesen Nachweis entweder durch einen kostenlosen Bürgertest erbringen oder durch einen PCR-Pool-Test in den Testzelten auf dem Cam­pus. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis der PCR-Tests erst am Folgetag vorliegt. Machen Sie wie gewohnt vorab zuhause einen Selbsttest. "Beaufsichtigte Beschäftigtentests" am ersten Arbeitstag vor Ort wer­den an der TU Dort­mund nicht durch­ge­führt.
Der Negativtestnachweis ist am ersten Präsenztag den jeweils direkten Vor­gesetz­ten vorzulegen. Die Vor­gesetz­ten sehen die Testnachweise ein und ge­ben diese an­schlie­ßend zu­rück. Die Nachweise dürfen nicht einbehalten oder do­ku­men­tiert wer­den. Bislang in diesem Zu­sam­men­hang erstellte Dokumentationen wer­den vernichtet. Die Regelung gilt auch für Per­so­nen, die nach dem Urlaub zu­nächst im Home­office ge­star­tet sind.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist und keine Symptome hat, kann alternativ einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Regelung gilt nicht, wenn Be­schäf­tigte wegen Home­office oder Dienstreisen nicht vor Ort waren.

Merkblatt des MAGS

Das Home­office und der Präsenzarbeitsplatz an der TU Dort­mund sind gleichberechtigte Arbeitsorte. Welcher Arbeitsort im Einzelfall gewählt wird, richtet sich nach den dienstlichen Notwendigkeiten und wird von den Vor­gesetz­ten im Einvernehmen mit den Be­schäf­tig­ten festgelegt. Bei Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten zu den üblichen Arbeitszeiten ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen. Bei der Ar­beit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mit­ar­bei­te­rin oder dem Mit­ar­bei­ter erzielt wird, haben die Vor­gesetz­ten dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Ar­beit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen An­fang De­zem­ber 2020 einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Arbeiten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus er­fol­gen kann und wel­che spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Serviceportal verfügbar. 

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder kön­nen die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es be­schreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Ar­beit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, münd­li­che Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Be­schäf­ti­gung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. Au­gust aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räu­me groß genug sind (10 qm pro Person), kön­nen mehrere Per­so­nen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in ei­nem Raum ar­bei­ten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müs­sen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu er­mög­li­chen. Das Hygienekonzept be­schreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kom­mu­ni­ka­ti­on di­gi­tal er­fol­gen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit  ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept er­ar­bei­tet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen.

Büros dürfen abweichend vom Hygienekonzept wieder mehr­fach belegt wer­den, wenn die Be­schäf­tig­ten ihren Vor­gesetz­ten gegenüber den Impfschutz unaufgefordert nach­wei­sen und eine Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitsplätze vorliegt. Trotz Immunisierung wer­den auch in den Mehrfachbüros tech­ni­sche Barrieren (Plexiglas) und Min­dest­ab­stand gefordert und das Tragen einer medizinischen Maske weiterhin empfohlen.

Wenn bei Arbeiten in Präsenz der Min­dest­ab­stand nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann und noch nicht alle Beteiligten immunisiert sind, muss eine medizinische Maske getragen wer­den. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in be­son­de­ren Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rah­men ein­hal­ten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müs­sen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik muss weiterhin mit ei­nem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der notwendigen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es eben­falls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Referat Ar­beits-, Umwelt und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Be­ra­tung gerne zur Ver­fü­gung.

Vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie kön­nen Elternteile im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Der Anspruch gilt auch dann, wenn Eltern ih­re Kin­der selber zu Hause betreuen. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf den Seiten des Familien-Service der TU Dort­mund.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt – dies gilt jedoch nur für Geimpfte. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.