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Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Alle Be­schäf­tig­ten sollen ih­re Ar­beit bis auf Weiteres im Home­office verrichten und nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Bürotätigkeiten eignen sich grundsätzlich für das Home­office, daher ist den Be­schäf­tig­ten hier das Home­office zu ermöglichen. Zwingende dienstliche Belange für das Arbeiten vor Ort kön­nen z.B. bei Labortätigkeiten, Arbeiten in Werkstätten, beim Postdienst, der Baubeaufsichtigung oder bei Aufzeichnungen von Vorlesungen vor Ort vorliegen. Bei der Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen. Bei der Ar­beit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mit­ar­bei­te­rin oder dem Mit­ar­bei­ter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Ar­beit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen Anfang De­zem­ber 2020 einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Arbeiten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus erfolgen kann und welche spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Serviceportal verfügbar. 

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder kön­nen die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es be­schreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Ar­beit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Be­schäf­ti­gung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. August aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räu­me groß genug sind (10 qm pro Person), kön­nen mehrere Per­so­nen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in ei­nem Raum arbeiten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müssen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept be­schreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kom­mu­ni­ka­ti­on digital erfolgen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit  ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept er­ar­bei­tet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen.

Gemäß dem Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar müssen bei zwingend er­for­der­lichen Arbeiten in Präsenz medizinische Masken getragen wer­den, wenn der Abstand nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz wird den Dekanaten und sonstigen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung stellen, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in besonderen Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Ein Video im Service­Portal er­klärt den richtigen Umgang mit FFP2-Masken.

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rah­men einhalten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müssen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik muss weiterhin mit ei­nem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der notwendigen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es ebenfalls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Referat Ar­beits-, Umwelt und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Be­ra­tung gerne zur Ver­fü­gung.

Die Be­schäf­tig­ten, die ihren Dienst im Home­office verrichten, haben in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie kön­nen Elternteile im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Der Anspruch gilt auch dann, wenn Eltern ih­re Kinder selber zu Hause betreuen. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf den Seiten des Familien-Service der TU Dort­mund.

Auch wenn Kitas und Schulen aufgrund der „Notbremse“ schließen müssen, bleibt laut Co­ro­na-Betreuungsverordnung des Landes NRW eine Notbetreuung bestehen. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu bietet der Familien-Service, der Eltern auch zu wei­te­ren Fragen berät.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Im Rah­men der „Notbremse“ gilt die Ausgangssperre derzeit nur für die Nachtstunden. Sollten in dieser Zeit dringend erforderliche Arbeiten anfallen, die zwingend vor Ort erledigt wer­den müssen, kön­nen Passierscheine ausgestellt wer­den. Bitte wenden Sie sich dazu bei Bedarf an das Dezernat Personal.

Weitere Hinweise für Führungskräfte

Identifizieren Sie Schlüsselelemente in den Arbeitsabläufen und sorgen Sie für Vertretungsregeln in diesen Be­rei­chen, damit die krankheitsbedingte Abwesenheit einer Person nicht die Funktionsfähigkeit der gesamten Organisationseinheit gefährdet oder beeinträchtigt.

Bitte treffen Sie Planungen für ver­schie­de­ne mögliche Szenarien einer Schließung. Dieser Punkt bleibt aktuell, da das In­fek­tions­ge­sche­hen sehr dynamisch ist und kurzfristig neue Maß­nahmen be­schlos­sen wer­den kön­nen.

(1) Im Falle einer Ausgangssperre kön­nen für dringend erforderliche Arbeiten, die zwingend vor Ort erledigt wer­den müssen, Passierscheine ausgestellt wer­den. Bitte wenden Sie sich dazu bei Bedarf an das Dezernat Personal. Im Rah­men der „Notbremse“ gilt die Ausgangssperre derzeit nur für die Nachtstunden.

(2) Ein wei­te­res denkbares Szenario wäre ein behördlich angeordnetes Be­tre­tungs­verbot. In diesem Fall könnten vor Ort nur noch solche Arbeiten durch­ge­führt wer­den, die zur Abwehr von Gefahren und Schäden dringend er­for­der­lich sind. Bitte halten Sie dafür Listen von Schlüsselpersonen und er­for­der­lichen Ma­te­ri­alien bereit.

(3) Sollte für einen Teilbereich ein Be­tre­tungs­verbot aufgrund eines lokal erhöhten Infektionsrisikos behördlich angeordnet wer­den, ist den Vorgaben der Behörden Folge zu leisten.

Führungskräfte, die einen be­son­ders sensiblen Bereich verantworten, sollten sich zur Planung der Szenarien 2 und 3 mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz (Gefahrenbewertung) sowie dem Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment (Zugangsregelungen) in Ver­bin­dung setzen.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.