Zum Inhalt

Umstellung auf digitale Prüfungen

Präsenzprüfungen sind im Sommersemester 2022 wieder die Regel. In elektronischer Form können Prüfungen gemäß der aktuellen Corona-Ordnung der TU Dortmund dann durchgeführt werden, wenn dies in begründeten Fällen zweck- und verhältnismäßig ist. Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen. Im Serviceportal findet sich ein Leitfaden für mündliche Prüfungen per Videokonferenz.

 

Wenn Sie eine angemeldete Präsenzprüfung digital durchführen möchten, behalten Sie bitte das Datum und die Uhrzeit der Prüfung bei und melden Sie den Formatwechsel über dieses Formular beim ITMC an. Die Informationen werden zudem automatisch an das Team der Raumvergabe des Dezernats Bau- und Facilitymanagement weitergeleitet. Dies vermeidet eine Überlastung der IT-Systeme und die freigewordenen Raumkapazitäten können genutzt werden, um größere Prüfungskohorten auf mehrere Räume zu verteilen. 
Sollen Form oder Dauer der Prüfung pandemiebedingt von den Vorgaben in Prüfungsordnung, Modulbeschreibungen oder fächerspezifischen Bestimmungen abweichen, bedarf es dazu eines Beschlusses des Prüfungsausschusses. Ein Wechsel der Prüfungsform, etwa von Klausur zu mündlicher Prüfung, ist zudem der Zentralen Prüfungsverwaltung anzuzeigen. 

Durchführung digitaler Prüfungen

Im ServicePortal stehen eine ausführliche Checkliste sowie ein Schaubild mit allgemeinen Hinweisen zu Online-Klausuren zur Verfügung.

Prüferinnen und Prüfer können anstelle einer schriftlichen Klausur in Präsenz verschiedene digitale Alternativen wählen. Möglich sind beispielsweise Klausuren in Moodle oder Open-Book-Klausuren zum Download und Upload innerhalb einer festgelegten zeitlichen Frist. Bei Open-Book-Klausuren ist die Aufgabenstellung so konzipiert, dass nicht nachschlagbares Wissen, sondern ein höheres Maß an Verständnis im Mittelpunkt steht, weshalb Hilfsmittel erlaubt sind.

Möglich ist aber auch eine Hausaufgabe (Take Home Exam), bei der die Studierenden innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine Ausarbeitung zu einer komplexeren Problemstellung schreiben, oder der Wechsel zu mündlichen Prüfungen. Prüfungen, die bisher schon mit EvaExam Online erfolgen, können auch weiterhin damit durchgeführt werden.

Ja: Die Lehrperson darf und muss überprüfen, ob die oder der Studierende tatsächlich die Person ist, die zur Teilnahme an der Prüfung durch Anmeldung berechtigt ist. In beaufsichtigten Prüfungen kann das z.B. über die Videokonferenz erfolgen.

Die Lehrperson darf von den Studierenden verlangen, ein Ausweisdokument ( Personalausweis oder anderer amtlicher Lichtbildausweis) in die Kamera zu halten.  Bei Prüfungen mit mehreren Teilnehmenden, z.B. digitalen Klausuren oder anderen Gruppenprüfungen, muss bei der Identitätsfeststellung darauf geachtet werden, dass sie einzeln in einem geschützten Bereich der Videokonferenz erfolgt, beispielsweise in einem Breakout-Room. So wird vermieden, dass die übrigen Teilnehmenden persönliche Daten aus Dokumenten wie dem Personalausweis sehen können. Ebenso bleibt so ein erweiterter Einblick in die privaten Räumlichkeiten geschützt, wenn – wie etwa bei mündlichen Prüfungen üblich – eingangs auch der gesamte Raum einmal per Webcam gezeigt werden soll. Auf dem Ausweisdokument dürfen alle Angaben abgeklebt werden außer Vor- und Nachname sowie das Foto. Die Identitätsfeststellung kann aus zeitlichen Gründen auch parallel durch mehrere Aufsichtspersonen in mehreren Breakout-Räumen erfolgen.

Die Lehrenden können auch beschließen, dass die Identitätsprüfung über die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung erfolgt, in der die Studierenden versichern, dass sie rechtmäßig an der Prüfung teilnehmen, sie eigenständig bearbeiten und prüfungsfähig sind.

Ja, das ist rechtlich zulässig und datenschutzseitig statthaft. Die Lehrperson darf Studierende per Video beaufsichtigen und sich vor der Prüfung auch einmal ihren Raum zeigen lassen. Die Beobachtung ist nur aus einer Perspektive (also nicht mehr als einer Kamera) zulässig. Über die Breakout-Funktion in Zoom kann auch die Identitätsfeststellung erfolgen. Eine Aufzeichnung während der Klausur oder die Nutzung KI-gestützter Software zur Videoüberwachung ist dagegen datenschutzrechtlich nicht erlaubt und durch die verfügbaren Systeme technisch auch nicht möglich. Es erfolgt auch keine Beobachtung der Bildschirme. Für Lehrende gibt es in einem Moodle-Raum Hinweise und Tipps zur Organisation und Durchführung von digitalen Klausuren.

Ja, Studierende dürfen zum Schutz der Privatsphäre auf eigenen Wunsch die Hintergrund-Funktion z.B. bei Zoom verwenden. Bei Verdacht auf Täuschung können die Prüferinnen und Prüfer eine Klärung in einer Breakout-Session einfordern, bei der das Hintergrundbild kurz ausgeblendet wird.

Digitale Prüfungen können über die bestehenden Systeme Moodle, Zoom und Webex erfolgen. Auch Sciebo und UniMail können eingesetzt werden. Bereits geschulte Lehrkräfte können zudem Eva Exam Online nutzen. Kurzfristige Neuanschaffungen sind nicht geplant.

Viele Aufgaben können digital bearbeitet und im Anschluss hochgeladen werden. Für die Bearbeitung oder Digitalisierung kann die Installation bestimmter Programme (z.B. Scan-Apps oder PDF-Annotationssoftware) erforderlich sein. Abgabeformate/Dateiformate müssen rechtzeitig geklärt sein. Aufgaben, die auf Papier bearbeitet werden, können mit dem Handy abfotografiert und hochgeladen werden. Lehrende können den Prüflingen zusätzlich alternative Möglichkeiten zur Abgabe ihrer Ergebnisse anbieten, beispielsweise per E-Mail. So kann auch eine rechtzeitige Abgabe der Ergebnisse sichergestellt werden, falls beispielsweise technische Probleme bei Moodle auftreten sollten.

Studierende sind – wie bei analogen Prüfungen – dafür verantwortlich, dass ihre Lösungen für die Prüferin oder den Prüfer leserlich sind. Das gilt auch für die Leserlichkeit von Scans.

Lehrende dürfen nicht verlangen, dass Studierende sich eine zusätzliche Ausstattung für die Prüfung beschaffen. Es besteht zwar kein genereller Anspruch auf einen Prüfungsplatz auf dem Campus oder auf eine alternative Prüfungsform, sollte ein Prüfling aber nicht über die erforderliche Aus­stat­tung verfügen, darf der oder die Prüfende im Einzelfall eine Ermessensentscheidung treffen und einen Raum zur Verfügung stellen. Der Anspruch auf Nachteilsausgleich für beeinträchtigte Studierende bleibt unberührt. Allgemeine In­for­ma­ti­onen zum Nachteilsausgleich finden Sie auf der Homepage des DoBuS.

Wenn nachweislich unverschuldet Probleme technischer Art eintreten, kann der zuständige Prüfungsausschuss den Sachverhalt prüfen und beispielsweise einen Wiederholungsversuch gewähren. Studierende sollten auftretende Störungen dokumentieren, zum Beispiel per Screenshot. Lehrende können den Prüflingen zusätzlich alternative Möglichkeiten zur Abgabe ihrer Ergebnisse anbieten, beispielsweise per E-Mail.

Studierende, die an einer digitalen Prüfung teilnehmen, müssen eine Eigenständigkeitserklärung abgeben. Dafür wird im Moodle-Raum für Prüferinnen und Prüfer ein Textbaustein vom Prüfungsamt bereitgestellt.

Wie in der analogen Prüfung dürfen Täuschungsversuche im Verdachtsfall kontrolliert werden. Es ist also möglich, dass Lehrende Studierende während der Prüfung in einen Breakout-Room bitten, um dort eine Kontrolle durchzuführen.

Ja, Lehrende dürfen Toilettengänge während der Prüfung nicht untersagen. Wie auch bei Prüfungen vor Ort dürfen die Lehrpersonen solche Prüfungsunterbrechungen aber dokumentieren.

Ja, auch bei der kurzfristigen Umstellung von schriftlichen Klausuren in Präsenzform auf digitale Formate müssen chancengleiche Prüfungsbedingungen für Studierende mit Beeinträchtigungen gewährleistet bleiben. Weitere Informationen zum Nachteilsausgleich bei digitalen Klausuren finden Sie auf der DoBuS-Website.

Auf Grund­la­ge der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat die TU Dort­mund eine „Ordnung zur Um­set­zung der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung für Promotions- und Habilitationsordnungen an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund“ erlassen. Laut §2 Abs. 1 kön­nen münd­li­che Prüfungen in Promotionsverfahren dem­nach in elektronischer Form oder – unter der Voraussetzung der infektionsschutzrechtlichen Zulässigkeit – in einer Mischform aus Präsenz und elektronischer An­we­sen­heit durch­ge­führt wer­den. Mündliche Prüfungen in Präsenz sind der­zeit nach den Re­ge­lung­en der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung zulässig. Ein „Leit­fa­den zur Durchführung von münd­lichen Prüfungen in Promotionsverfahren und münd­lichen Habilitationsleistungen“ ist im Service­Portal verfügbar. 

Sonstiges

Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen. Der Bereich Hochschuldidaktik im zhb kann Fragen zur Gestaltung von Open-Book-Klausuren beantworten. Im ServicePortal ist ein Leitfaden für Videoprüfungen verfügbar.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der TU Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Campus Nord, Vogelpothsweg.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der TU Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.