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Auf einen Blick

Das Robert-Koch-Institut (RKI) beobachtet die Situation in Deutsch­land kontinuierlich. Es ver­öf­fent­licht täglich einen Situationsbericht. Zu­dem aktualisiert es fortlaufend die Liste der inter­natio­nalen Ri­si­ko­ge­biete. Tagesaktuelle Kennzahlen ver­öf­fent­licht auch das Land NRW. Die Stadt Dort­mund ver­öf­fent­licht Zahlen zum lokalen In­fek­tions­ge­sche­hen täglich auf ihrer Web­sei­te.

Ja. Im Win­ter­se­mes­ter soll die Lehre in der Regel wieder in Präsenz statt­finden. Große Ver­an­stal­tun­gen dürfen weiterhin di­gi­tal durch­ge­führt wer­den, wenn sich das Online-Angebot bewährt hat und das sonstige Lehrangebot überwiegend in Präsenz erfolgt. Dies gilt ins­be­son­de­re für Ver­an­stal­tun­gen ab 100 Teil­neh­men­den, aber auch für neue ent­wi­ckel­te di­gi­ta­le Kursformate für kleinere Gruppen.

Für be­son­de­re Einzelfälle müs­sen hybride Formate vorgehalten wer­den, etwa für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de, die aufgrund der Pan­de­mie ihr Visum nicht rechtzeitig er­hal­ten, oder für Angehörige der Risikogruppe, die sich nicht impfen lassen kön­nen.

Derzeit gilt für alle Ver­an­stal­tun­gen die 3G-Regel. Das bedeutet, dass aktuell nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Per­so­nen an Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund teilnehmen dürfen. Ein negativer Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Es wer­den Antigen-Schnelltests und PCR-Tests anerkannt, keine Selbst­tests. Bei den we­ni­gen Ver­an­stal­tun­gen im auslaufenden Som­mer­se­mes­ter obliegt den Dozent*innen die Kon­trol­le der Nachweise. Für die Kontrollen im Win­ter­se­mes­ter wird der­zeit ein Kon­zept in Zu­sam­men­arbeit mit den Gremien er­ar­bei­tet.

In den Gebäuden muss eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen wer­den.  Bei Ver­an­stal­tun­gen darf auch am Platz die Maske nicht abgenommen wer­den. Eine Ausnahme von der Mas­ken­pflicht besteht bei Tätigkeiten in Einzelbüros oder bei Tätigkeiten, die nur ohne Maske durch­ge­führt wer­den kön­nen. Wo immer mög­lich, ist hier der Min­dest­ab­stand von 1,5 m einzuhalten. Auch Lehrende kön­nen die Maske beim Vortragen absetzen, wenn ein Abstand von möglichst 4 m gewahrt ist. 

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen.
Ein Video im Service­Portal er­klärt den richtigen Umgang mit FFP2-Masken.

Die TU Dort­mund beobachtet die Lage und informiert alle Angehörigen aktuell über die Homepage und die TU-App sowie bei Bedarf auch per Rundmail. Bitte prü­fen Sie diese Kommunikationswege regelmäßig (der­zeit möglichst täglich), auch wenn Sie zuhause sind. Ein Archiv aller Rundmails finden TU-Mitglieder im Service­Portal.

Betrieb

Seit dem 2. Au­gust sind die Gebäude auf dem Cam­pus wieder regulär ge­öff­net. Die Zentralbibliothek und die Emil-Figge-Bibliothek sind ge­öff­net und bieten ein­ge­schränkt auch wieder Lernplätze an (wei­tere In­for­ma­ti­onen unter Stu­di­um und Lehre).

Damit der Abstand im Begegnungsverkehr auf den Gängen möglichst groß ist, gilt analog zum Straßenverkehr ein „Rechts-Geh-Gebot“. Darüber hinaus wurde campusweit sowohl in den Gebäuden als auch im Außenbereich ein zusätzliches Co­ro­na-Beschilderungssystem (Ab­stands­ge­bot, Wegeführung, Toilettennutzung, Ein­bahn­straßen­re­ge­lun­gen) installiert.

In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) zu tragen. Eine medizinische Maske muss auf den Fluren, Gängen und Toi­let­ten­an­la­gen getragen wer­den. Auf das Tragen einer Maske darf an der TU Dort­mund nur am Arbeitsplatz verzichtet wer­den, wenn die Hygieneregeln und der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen. Lehrende dürfen auf das Tragen einer Maske verzichten, wenn sie einen Min­dest­ab­stand von 4 m zu den Teil­neh­men­den ein­hal­ten kön­nen.

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in be­son­de­ren Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Seit dem 14. Juni bietet die Hauptmensa am Cam­pus Nord neben Mahlzeiten zum Mitnehmen auch wieder die Mög­lich­keit an, vor Ort zu essen. Voraussetzung ist die Registrierung über ein Online-Reservierungstool, das am Smartphone über einen QR-Code aufgerufen wer­den kann. Seit dem 16. Au­gust ist au­ßer­dem die Genusswerkstatt am Cam­pus Nord wieder ge­öff­net. Die anderen gastronomischen Ein­rich­tun­gen sind einstweilen geschlossen. Gemäß den Angaben des Studierendenwerks Dort­mund muss im Men­sa­ge­bäu­de eine medizinische Maske (OP-Maske, FFP2-Maske, KN95-Maske) getragen wer­den. Die Masken müs­sen auf den Allgemeinflächen, in den Trep­pen­häu­sern und in Gemeinschafträumen des Men­sa­ge­bäu­des getragen wer­den.

In den gastronomischen Ein­rich­tun­gen gilt aktuell die „3G-Regel“. Dann dürfen nur genesene, vollständig geimpfte sowie negativ getestete Per­so­nen die Sitzplätze in der Hauptmensa nut­zen. Der Negativtest – Antigen-Schnelltest oder PCR-Test – darf dabei nicht älter als 48 Stunden sein.

Der Hoch­schul­sport bietet ausgewählte Kurse vor Ort an­bie­ten. Alle Angebote sind in der aktuellen Sportkarte, die noch bis An­fang Ok­to­ber gültig ist, enthalten. Auch das Fitnessförderwerk wieder ge­öff­net. Im Win­ter­se­mes­ter 2021/22 sollen dann wieder alle Sportarten ohne Ein­schrän­kungen an­ge­bo­ten wer­den. Einige Kurse sollen auch hybrid statt­finden – diese wer­den dann parallel gestreamt.

Für den Hoch­schul­sport gilt aktuell die „3G-Regel“.

Weitere In­for­ma­ti­onen auf der Website des Hochschulsports.

Gremien ein­schließ­lich Be­ru­fungs­kom­mis­sio­nen kön­nen in Präsenz oder di­gi­tal tagen. Bei Präsenzsitzungen gilt die „3G-Regel“.  Eine Handreichung zur Gremienarbeit finden Sie im Service-Portal. Das Dokument erläutert ins­be­son­de­re, wel­che Alternativen zu Sitzungen in Präsenzform mög­lich sind.

Gemäß der aktuellen Co­ro­na­schutz­ver­ord­nung ist die Rück­ver­folg­bar­keit ausgesetzt. Das Ein- und Auschecken über die QR-Codes in den Lehrräumen ist der­zeit nicht er­for­der­lich.  Um im Falle einer Infektion informiert zu wer­den, empfiehlt die TU Dort­mund allen Mitgliedern, die Co­ro­na-Warn-App zu in­stal­lie­ren.

Wir empfehlen allen TU-Mitgliedern, auf ihren Smartphones die Co­ro­na-Warn-App zu in­stal­lie­ren. So kön­nen Per­so­nen informiert wer­den, die sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Die App darf auch auf Diensthandys installiert wer­den. Die Rück­ver­folg­bar­keit über eine Registrierung in Ver­an­stal­tun­gen z.B. per QR-Code ist hingegen rechtlich ausgesetzt.

Stu­di­um und Lehre

Organisatorisches

Für viele Stu­di­en­gän­ge an der TU Dort­mund war eine Umschreibung in den Master bereits vor der Co­rona­krise zu jedem Zeitpunkt mög­lich. Diese Regelung ist seit dem Sommer­semester 2020 auf alle Stu­di­en­gän­ge ausgeweitet worden. Die einzige Ausnahme gilt für Lehramtsstudierende: Hier muss die Umschreibung in den Master bis zum 15. Januar 2022 er­fol­gen. Achtung: Die Lehramtsstudierenden, die im Anschluss ins Praxissemester starten wol­len, müs­sen sich bereits bis zum 5. November 2021 umgeschrieben haben.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 und/oder Som­mer­se­mes­ter 2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Se­mes­ter. Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Se­mes­ter erhöht, wird diese um ein wei­te­res Se­mes­ter erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen waren. Gleiches gilt für das Som­mer­se­mes­ter 2021. Auf diese Weise kön­nen nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Er­hö­hung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer einher.

Die Fachschaften dürfen auf dem Cam­pus wieder O-Wochen an­bie­ten, dabei müs­sen die allgemeinen Schutz­maß­nah­men wie 3G-Regel, Mas­ken­pflicht und Lüften als Mindeststandard ein­ge­hal­ten wer­den. Gesellige Programmpunkte dürfen draußen statt­finden; allerdings gilt auf dem Cam­pus in diesem Jahr ein Alkoholverbot.

Prä­senz­be­trieb

Die Lehre soll im Win­ter­se­mes­ter in der Regel wieder in Präsenz statt­finden. Große Ver­an­stal­tun­gen dürfen weiterhin di­gi­tal durch­ge­führt wer­den, wenn sich das Online-Angebot bewährt hat und das sonstige Lehrangebot  überwiegend in Präsenz erfolgt. Dies gilt ins­be­son­de­re für Ver­an­stal­tun­gen ab 100 Teil­neh­men­den, aber auch für neue ent­wi­ckel­te di­gi­ta­le Kursformate für kleinere Gruppen.

Für be­son­de­re Einzelfälle müs­sen hybride Formate vorgehalten wer­den, etwa für in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de, die aufgrund der Pan­de­mie ihr Visum nicht rechtzeitig er­hal­ten, oder für Angehörige der Risikogruppe, die sich nicht impfen lassen kön­nen. DoBuS kann in Fällen beraten, in denen ein Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de erwünscht ist.

In der vorlesungsfreien Zeit findet kein regulärer Lehrbetrieb an der TU Dort­mund statt. Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen sind seit dem 20. Au­gust grund­sätz­lich erlaubt. Wo immer Prä­senz­leh­re im auslaufenden Som­mer­se­mes­ter erwünscht ist, kann sie seitdem be­ste­hen­de On­line­an­ge­bo­te ergänzen. Aufgrund des Vertrauensschutzes muss jedoch gewährleistet bleiben, dass auch Stu­die­ren­de, die nicht anreisen wol­len oder kön­nen, die belegten Kurse ohne Nachteile abschließen kön­nen.

Seit dem 20. Au­gust gilt für alle Ver­an­stal­tun­gen die 3G-Regel, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt über 35 liegt. Das bedeutet, dass aktuell nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Per­so­nen an Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund teilnehmen dürfen. Ein negativer Testnachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Es wer­den Antigen-Schnelltests und PCR-Tests anerkannt, keine Selbst­tests. Bei den we­ni­gen Ver­an­stal­tun­gen im auslaufenden Som­mer­se­mes­ter obliegt den Dozent*innen die Kon­trol­le der Nachweise. Für die Kontrollen im Win­ter­se­mes­ter wird der­zeit ein Kon­zept in Zu­sam­men­arbeit mit den Gremien er­ar­bei­tet.

Die TU Dort­mund hält an der Mas­ken­pflicht fest, damit im Falle eines Impfdurchbruchs Sitznachbar*innen geschützt sind. Zwar infizieren sich Geimpfte seltener und erkranken selbst auch weniger schwer, dennoch sind sie im Falle einer Infektion genauso ansteckend wie ungeimpfte Per­so­nen. Eine Impfung schützt also nicht davor, andere anzustecken. Eine Maske hingegen tut dies.

Eine eingeschränkte Zahl an Lernplätzen steht im Se­mi­nar­raum­ge­bäu­de (SRG) sowie in der Zentral- und Emil-Figge-Bibliothek für TU-Mitglieder zur Ver­fü­gung:

  • Zentralbibliothek: Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr, Sams­tag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr
  • SRG und Emil-Figge-Bibliothek: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Dabei handelt es sich aus­schließ­lich um Einzelarbeitsplätze, der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen ist gewährleistet. Der Einlass in die Gebäude erfolgt durch die Pförtner bzw. den Si­cher­heits­dienst. Die medizinische oder FFP2-Maske muss im Gebäude und sollte auch am Sitzplatz getragen wer­den. Fa­kul­tä­ten kön­nen in ihren Gebäuden eben­falls wieder eigene Lernplätze an­bie­ten

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund di­gi­ta­le Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zu­dem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu kön­nen, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB, Zoom und Sciebo zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. In Moodle finden sich zudem ausführliche Hand­rei­chungen zu den Online-Tools. In ei­nem zwei­ten Moodle-Raum finden Lehrende seit Mitte Januar 2021 ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen zum The­ma Digitale Prüfungen. Der Be­reich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für Hoch­schul­Bil­dung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zu­dem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Bei tech­nisch­en Fragen kön­nen sich Lehrende (ebenso wie Stu­die­ren­de) an den ServiceDesk des ITMC wenden. Der ServiceDesk ist per E-Mail erreichbar sowie telefonisch montags bis donnerstags von 7:30 bis 17:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr unter 0231 755-2444. 

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für di­gi­ta­le Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­de­run­gen, zum Bei­spiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Prüfungen

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den Heraus­forde­rungen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat da­her im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen. Die Ordnung wurde in­zwi­schen mehr­fach aktualisiert: am 23. De­zem­ber 2020, am 5. Februar 2021 und zuletzt am 30. Juni 2021. Die Co­ro­na-Ordnung gilt bis zum Ende des Sommer­se­mes­ters 2021. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie unter „Hoch­schul­recht“.

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 sind gemäß der Coronschutzverordnung Präsenzprüfungen ebenso erlaubt wie di­gi­ta­le Formate. Wo immer mög­lich, sollten jedoch di­gi­ta­le Formate an der TU Dort­mund beibehalten wer­den, um Planungssicherheit zu schaf­fenins­be­son­de­re bei großen Ver­an­stal­tun­gen. Die not­wen­dige Infrastruktur dafür bleibt komplett bestehen. Details zu di­gi­ta­len Prüfungen sind in den FAQ unter einer eigenen Kachel zu finden.

Bei Prüfungen in Präsenz gelten dieselben Regeln wie bei Lehr­ver­an­stal­tun­gen (s.o.).

Die TU Dort­mund eröffnet der­zeit die Mög­lich­keit, münd­li­che Prüfungen per Videokonferenz durch­zu­führen. Darüber hinaus erlaubt die Co­ro­na­schutz­ver­ord­nung auch wieder, münd­li­che Prüfungen in Präsenz durch­zu­führen.

Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Ja. Aufgrund der Beschränkungen im Lehrbetrieb wurden im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 und im Som­mer­se­mes­ter 2020 Freiversuche für Prüfungen gewährt: Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Wurde die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für ebendiese Prüfung. 

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 wird diese Regel fortgesetzt. Für schrift­li­che Klausuren (sowohl di­gi­tal als auch in Präsenz abgelegt) gibt es im Som­mer­se­mes­ter 2021 zudem einen zusätzlichen Bonusversuch.

Bonusversuche gelten nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten und für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs nicht bestanden oder als nicht aus­rei­chend be­wer­tet wurden. Sie kön­nen zudem nur dann in Anspruch genommen wer­den, wenn die Prüfung auch tatsächlich angetreten wurde. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Bei der Di­gi­ta­li­sie­rung kann der Scanservice der TU Dort­mund un­ter­stüt­zen. Hierfür müs­sen Lehr­per­so­nen die Anzahl der zu scannenden Klausuren sowie den Termin der Klausureinsicht mit min­des­tens einer Woche Vorlauf dem Scanservice vorab per E-Mail ankündigen. Die Klausuren kön­nen montags bis freitags zwischen 10 und 13 Uhr persönlich beim Scanservice (Chemiegebäude C2-02-501) vorbeigebracht wer­den. Bitte beachten Sie: Die Dokumente müs­sen gebündelt in ei­nem verschlossenen Paket abgegeben wer­den. Bei gehefteten Klausuren müs­sen die Klammern alle in der gleichen Ecke angebracht sein. Bitte liefern Sie aus­schließ­lich Dokumente mit, die zur Einsicht vor­ge­sehen sind, und legen dem Karton zudem eine Info bei, an wel­che E-Mail-Adresse die Scans an­schlie­ßend versendet wer­den sollen.

Kontakt:
Scanservice
Chemiegebäude C2-02-501
E-Mail senden
Telefon: (0231) 755-2062
Weitere In­for­ma­ti­onen

Digitale Prüfungen

Umstellung auf di­gi­ta­le Prüfungen

Ja, die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich, auf Beschluss des jeweiligen Prüfungsausschusses Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). So wer­den münd­li­che di­gi­ta­le Prüfungen an der TU Dort­mund bereits seit dem Som­mer­se­mes­ter 2020 er­folg­reich praktiziert. Aufgrund der geltenden Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men wurden di­gi­ta­le Klausuren im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 bevorzugt durch­ge­führt er­fol­gen auch im Som­mer­se­mes­ter 2021 zu weiten Teilen di­gi­tal. Die not­wen­dige Infrastruktur dafür bleibt komplett bestehen. Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen.

Ja. Auf Basis der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW hat die TU Dort­mund im Som­mer­se­mes­ter 2020 die Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese er­mög­licht den Wechsel der Prüfungsform, wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Be­din­gun­gen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann. Der Prü­fungs­aus­schuss muss dies beschließen. Je nach Fach und Prüfungsstoff sind anstelle von Klausuren etwa münd­li­che Prüfungen, Haus­auf­gaben oder Hausarbeiten mög­lich. Wird die Prüfungsform geändert, so gilt dies einheitlich für alle teil­neh­men­den Stu­die­ren­den. Unbenommen davon sind Härtefälle oder der Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de. An- und Abmeldefristen kön­nen sich mit der jeweils neuen Prüfungsform ändern.

Nein: Die Prüfungsform, die durch den Prü­fungs­aus­schuss festgelegt wurde, gilt. Es kön­nen aber Ausnahmen ge­macht wer­den. Wenn Stu­die­ren­de nachweislich nicht an der di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen kön­nen (z.B. wegen fehlender technischer Aus­stat­tung, siehe unten), kann die Lehrperson eine Alternative festlegen.

Nein, für spätere Versuche muss die Entscheidung neu vom Prü­fungs­aus­schuss getroffen und begründet wer­den.

Im Prüfungsrecht ist für die Informationspflicht keine konkrete Frist genannt. Es wird empfohlen, dass Stu­die­ren­de, wenn dies organisatorisch mög­lich ist, spätestens 14 Tage vor der Prüfung informiert wer­den, wo und wie sie stattfindet oder ob sie ggf. ver­schoben wird.

Durchführung digitaler Prüfungen

Im Service­Portal stehen eine ausführliche Checkliste sowie ein Schaubild mit allgemeinen Hinweisen zu Online-Klausuren zur Ver­fü­gung.

Prüferinnen und Prüfer kön­nen anstelle einer schriftlichen Klausur in Präsenz ver­schie­de­ne di­gi­ta­le Alternativen wählen. Möglich sind bei­spiels­weise Klausuren in Moodle oder Open-Book-Klausuren zum Download und Upload innerhalb einer festgelegten zeitlichen Frist. Bei Open-Book-Klausuren ist die Aufgabenstellung so konzipiert, dass nicht nachschlagbares Wissen, sondern ein höheres Maß an Ver­ständ­nis im Mit­tel­punkt steht, weshalb Hilfsmittel erlaubt sind.

Möglich ist aber auch eine Hausaufgabe (Take Home Exam), bei der die Stu­die­ren­den innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine Aus­ar­bei­tung zu einer komplexeren Problemstellung schreiben, oder der Wechsel zu münd­lichen Prüfungen. Prüfungen, die bisher schon mit EvaExam Online er­fol­gen, kön­nen auch weiterhin damit durch­ge­führt wer­den.

Ja: Die Lehrperson darf und muss überprüfen, ob die oder der Stu­die­ren­de tatsächlich die Person ist, die zur Teil­nah­me an der Prüfung durch An­mel­dung berechtigt ist. In beaufsichtigten Prüfungen kann das z.B. über die Videokonferenz er­fol­gen.

Die Lehrperson darf von den Stu­die­ren­den verlangen, ein Ausweisdokument (UniCard, Personalausweis oder anderer amtlicher Lichtbildausweis) in die Kamera zu halten.  Bei Prüfungen mit mehreren Teil­neh­men­den, z.B. di­gi­ta­len Klausuren oder anderen Gruppenprüfungen, muss bei der Identitätsfeststellung darauf geachtet wer­den, dass sie einzeln in ei­nem geschützten Be­reich der Videokonferenz erfolgt, bei­spiels­weise in ei­nem Breakout-Room. So wird vermieden, dass die übrigen Teil­neh­men­den per­sön­li­che Daten aus Dokumenten wie dem Personalausweis sehen kön­nen. Ebenso bleibt so ein erweiterter Einblick in die pri­va­ten Räum­lich­kei­ten geschützt, wenn – wie etwa bei münd­lichen Prüfungen üblich – eingangs auch der gesamte Raum einmal per Webcam gezeigt wer­den soll. Auf dem Ausweisdokument dürfen alle Angaben abgeklebt wer­den außer Vor- und Nachname sowie das Foto. Die Identitätsfeststellung kann aus zeitlichen Gründen auch parallel durch mehrere Aufsichtspersonen in mehreren Breakout-Räumen er­fol­gen.

Die Lehrenden kön­nen auch beschließen, dass die Identitätsprüfung über die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung erfolgt, in der die Stu­die­ren­den versichern, dass sie rechtmäßig an der Prüfung teilnehmen, sie eigenständig bearbeiten und prüfungsfähig sind.

Ja, das ist rechtlich zulässig und datenschutzseitig statthaft. Die Lehrperson darf Stu­die­ren­de per Video beaufsichtigen und sich vor der Prüfung auch einmal ihren Raum zei­gen lassen. Die Beobachtung ist nur aus einer Perspektive (also nicht mehr als einer Kamera) zulässig. Über die Breakout-Funktion in Zoom kann auch die Identitätsfeststellung er­fol­gen. Eine Aufzeichnung wäh­rend der Klausur oder die Nutzung KI-gestützter Software zur Videoüberwachung ist dagegen datenschutzrechtlich nicht erlaubt und durch die verfügbaren Systeme technisch auch nicht mög­lich. Es erfolgt auch keine Beobachtung der Bildschirme. Für Lehrende gibt es in ei­nem Moodle-Raum Hinweise und Tipps zur Organisation und Durchführung von di­gi­ta­len Klausuren.

Ja, Stu­die­ren­de dürfen zum Schutz der Privatsphäre auf eigenen Wunsch die Hintergrund-Funktion z.B. bei Zoom verwenden. Bei Verdacht auf Täuschung kön­nen die Prüferinnen und Prüfer eine Klärung in einer Breakout-Session einfordern, bei der das Hintergrundbild kurz ausgeblendet wird.

Digitale Prüfungen kön­nen über die be­ste­henden Systeme Moodle, Zoom und Webex er­fol­gen. Auch Sciebo und UniMail kön­nen eingesetzt wer­den. Bereits geschulte Lehr­kräf­te kön­nen zudem Eva Exam Online nut­zen. Kurzfristige Neuanschaffungen sind nicht geplant.

Viele Aufgaben kön­nen di­gi­tal bearbeitet und im Anschluss hoch­ge­la­den wer­den. Für die Bearbeitung oder Di­gi­ta­li­sie­rung kann die Installation bestimmter Programme (z.B. Scan-Apps oder PDF-Annotationssoftware) er­for­der­lich sein. Abgabeformate/Dateiformate müs­sen rechtzeitig geklärt sein. Aufgaben, die auf Papier bearbeitet wer­den, kön­nen mit dem Handy abfotografiert und hoch­ge­la­den wer­den. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail. So kann auch eine rechtzeitige Abgabe der Er­geb­nisse sichergestellt wer­den, falls bei­spiels­weise tech­ni­sche Probleme bei Moodle auf­tre­ten sollten.

Stu­die­ren­de sind – wie bei analogen Prüfungen – dafür verantwortlich, dass ih­re Lö­sun­gen für die Prüferin oder den Prüfer leserlich ist. Das gilt auch für die Leserlichkeit von Scans.

Lehrende dürfen nicht verlangen, dass Stu­die­ren­de sich eine zusätzliche Aus­stat­tung für die Prüfung beschaffen. Es besteht zwar kein genereller Anspruch auf einen Prüfungsplatz auf dem Cam­pus oder auf eine alternative Prüfungsform, sollte ein Prüfling aber nicht über die erforderliche Aus­stat­tung verfügen, darf der oder die Prüfende im Einzelfall eine Ermessensentscheidung treffen und einen Raum zur Ver­fü­gung stellen. Der Anspruch auf Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de bleibt unberührt. Allgemeine In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich finden Sie auf der Homepage des DoBuS.

Wenn nachweislich unverschuldet Probleme technischer Art eintreten, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss den Sachverhalt prü­fen und bei­spiels­weise einen Wiederholungsversuch gewähren. Stu­die­ren­de sollten auftretende Stö­run­gen dokumentieren, zum Bei­spiel per Screenshot. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail.

Stu­die­ren­de, die an einer di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen, müs­sen eine Eigenständigkeitserklärung abgeben. Dafür wird im Moodle-Raum für Prüferinnen und Prüfer ein Textbaustein vom Prüfungsamt be­reit­ge­stellt.

Wie in der analogen Prüfung dürfen Täuschungsversuche im Verdachtsfall kontrolliert wer­den. Es ist also mög­lich, dass Lehrende Stu­die­ren­de wäh­rend der Prüfung in einen Breakout-Room bitten, um dort eine Kon­trol­le durch­zu­führen.

Ja, Lehrende dürfen Toilettengänge wäh­rend der Prüfung nicht untersagen. Wie auch bei Prüfungen vor Ort dürfen die Lehr­per­so­nen solche Prüfungsunterbrechungen aber dokumentieren.

Ja, auch bei der kurz­fris­ti­gen Umstellung von schriftlichen Klausuren in Präsenzform auf di­gi­ta­le Formate müs­sen chancengleiche Prüfungsbedingungen für Stu­die­ren­de mit Be­ein­träch­ti­gungen gewährleistet bleiben. Weitere In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich bei di­gi­ta­len Klausuren finden Sie auf der DoBuS-Website.

Sonstiges

Die Prüfungshoheit liegt in den Fa­kul­tä­ten. Deshalb sind die Prüfungsausschüsse in der TU-Co­ro­na-Ordnung als Entscheidungsinstanz benannt. Sie müs­sen den Wechsel der Prüfungsform (z.B. von Präsenz- zu digitaler Prüfung) freigeben, und sie ent­schei­den auch über Einsprüche.

Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen. Der Be­reich Hoch­schul­didak­tik im zhb kann Fragen zur Gestaltung von Open-Book-Klausuren be­ant­wor­ten. Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April 2020 ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise be­schlos­sen, darunter auch eine Än­de­rung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pan­de­mie“ hat das Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hoch­schu­len Abweichungen von den Re­ge­lung­en im Nor­mal­be­trieb erlaubt, um wäh­rend der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht wer­den sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, der Regel­studien­zeit, der Einschreibung und der Ar­beit und Amtszeit von Gremien.

Die ent­spre­chende Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April 2020 ver­öf­fent­licht und zuletzt am 24. April 2021 geändert. Am 27. Mai 2020 hat die TU Dort­mund eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzt bzw. ersetzt. Die Re­ge­lung­en wer­den im Folgenden erläutert.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung erlaubt Ver­an­stal­tun­gen in Innenräumen, dazu zählen Lehr­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz an Uni­ver­si­tä­ten. Derzeit dürfen an Ver­an­stal­tun­gen in Innenräumen nur geimpfte, genesene oder getestete (3G) Per­so­nen teilnehmen (§ 4 Abs. 2 S. 1 Nr. 1). Der Nachweis über einen negativen Co­ro­na-Test kann durch einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test (beide nicht älter als 48 Stunden) erbracht wer­den. Aktuell wer­den die Nachweise von den Dozent*innen kontrolliert; die Teil­neh­mer*innen müs­sen dafür einen Nachweis und ein amtliches Ausweispapier vorzeigen (§ 4 Abs. 5).

Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den He­raus­for­de­run­gen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat da­her im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten). Die Co­ro­na-Ordnung wurde mehrmals geändert: am 23. De­zem­ber 2020 (Win­ter­se­mes­ter 2020/21), am 5. Februar 2021 (Online-Prüfungen) und zuletzt am 30. Juni 2021 (Som­mer­se­mes­ter 2021).

Die in dieser Ordnung getroffenen Re­ge­lung­en gelten vorrangig vor den Re­ge­lung­en in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, kön­nen die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Re­ge­lung­en unter Be­rück­sich­ti­gung der An­for­de­run­gen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die aktuelle Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund gilt bis zum 30. Sep­tem­ber 2021. 

Wenn aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men eine be­son­de­re Einschreibevoraussetzung (künst­le­ri­sche oder sonstige Eig­nung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nach­ge­wie­sen wer­den konnte, entscheidet der jeweilige Prü­fungs­aus­schuss bzw. die Fa­kul­tät, inwieweit andere Leis­tun­gen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Be­din­gun­gen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss über einen Wechsel der Prüfungsform ent­schei­den (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung eben­falls ein Wechsel der Prüfungsform mög­lich (§7 Abs. 1).

Aufgrund der Beschränkungen im Lehrbetrieb wurden im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 und im Som­mer­se­mes­ter 2020 Freiversuche für Prüfungen gewährt: Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Wurde die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch für ebendiese Prüfung. 

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 wird diese Regel fortgesetzt. Für schrift­li­che Klausuren (sowohl di­gi­tal als auch in Präsenz abgelegt) gibt es im Som­mer­se­mes­ter 2021 zudem einen zusätzlichen Bonusversuch.

Bonusversuche gelten nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten und für Prüfungen, die aufgrund eines Täuschungsversuchs nicht bestanden oder als nicht aus­rei­chend be­wer­tet wurden. Sie kön­nen zudem nur dann in Anspruch genommen wer­den, wenn die Prüfung auch tatsächlich angetreten wurde. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Die Abmeldung von einer Prüfung richtet sich nach den Re­ge­lung­en der jeweiligen Prüfungsordnung. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurz­fris­ti­gen be­son­de­ren Umständen, die der Pan­de­mie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Die Prüferinnen und Prüfer er­mög­li­chen es den Stu­die­ren­den, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hy­giene­vor­schriften er­fol­gen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vor­ge­sehen wer­den. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Bei einer Einsichtnahme vor Ort muss das Hygienekonzept ein­ge­hal­ten wer­den. In­for­ma­ti­onen finden Sie dazu im Service-Portal.

Die Vo­raus­set­zun­gen für ein im Stu­di­en­gang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase kön­nen zu ei­nem späteren Zeitpunkt nach­geholt wer­den. Zu­dem kann der Prü­fungs­aus­schuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen ent­schei­den (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika der­zeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet wer­den, kann der Prü­fungs­aus­schuss über angemessene Ersatzleistungen ent­schei­den. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leis­tun­gen für eine An­er­ken­nung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prü­fungs­aus­schuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wie­der­holt wer­den.

Die Ordnung be­schreibt in §11 Abs. 2 Re­ge­lung­en für folgende Praxisphasen in Lehr­amts­stu­dien­gäng­en: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Re­ge­lung­en betreffen die Ausgestaltung der The­o­rie-Praxis-Be­rich­te bzw. der The­o­rie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prü­fungs­aus­schuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teil­nah­me an anderen Ver­an­stal­tun­gen für alle Stu­die­ren­den des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt wer­den (§12 Abs. 1). Es soll mög­lich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten er­reicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt eben­falls für die An­mel­dung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sons­ti­gen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regel­studien­zeit für im Sommer­semester 2020, im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 oder im Som­mer­se­mes­ter 2021 eingeschriebene Stu­die­ren­de um jeweils ein Se­mes­ter erhöht. Zu­dem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu er­hal­ten. Dazu gehören ins­be­son­de­re Re­ge­lung­en zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen oder sons­ti­gen Leis­tun­gen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der er­for­der­lichen Nachweise kön­nen ver­schoben wer­den. Gremien kön­nen Sitzungen di­gi­tal durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch kön­nen Gremienwahlen verlegt wer­den, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). Die Hoch­schu­len dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren auch durch andere Prüfungsformen ersetzt wer­den könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert wer­den (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9). Welche Re­ge­lung­en das Rektorat der TU Dort­mund auf dieser Grundlage erlassen hat, ist unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen An­for­de­run­gen angepasst wer­den kön­nen. Die Re­ge­lung­en, die das Rektorat der TU Dort­mund diesbezüglich erlassen hat, sind unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben). Auch kön­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben wer­den (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März 2020 die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 und/oder Som­mer­se­mes­ter 2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Se­mes­ter (§10). Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Se­mes­ter erhöht, wird diese um ein wei­te­res Se­mes­ter erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen waren. Gleiches gilt für das Som­mer­se­mes­ter 2021.  Auf diese Weise kön­nen nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Er­hö­hung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer einher.

Die Hoch­schu­len dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen. Zu­dem kann das Rektorat Re­ge­lung­en erlassen, die die Art und Weise betreffen, in der der Nachweis einer studiengangsbezogenen be­son­de­ren Vorbildung oder sons­ti­gen Eig­nung erbracht wird (§12 Abs. 1).

Gremien kön­nen ih­re Sitzungen per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zu­dem er­mög­licht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst wer­den. Über die Beschlüsse ist die Öf­fent­lich­keit durch geeignete Maß­nahmen zu in­for­mie­ren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur di­gi­ta­len Ar­beit der Gremien steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung.

Das Rektorat kann Wahlen zur Besetzung von Hochschulgremien verschieben, wenn diese nicht durchführbar sind; das gilt jedoch nicht für Rektoratswahlen (§3). Wahlen der Mitglieder des Rektorats kön­nen auch in elektronischer Form oder per Briefwahl er­fol­gen (§5 Abs. 4). Der AStA kann über eine Verschiebung für Gremien der Stu­die­ren­den­schaft ent­schei­den (§4). Die Amtszeit der neu gewählten Mitglieder endet davon unberührt zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt (§3 Abs. 2 und §4 Abs. 2). Werden Gremienwahlen per elektronischer Stimmabgabe durch­ge­führt, ist keine Versicherung an Eides statt er­for­der­lich (§3 Abs. 4).

Da die TU Dort­mund über ein erprobtes Online-Wahlportal verfügt, konn­ten die Gremienwahlen und die Wahl zum Stu­die­ren­den­par­la­ment an der TU Dort­mund im Juni 2020 und 2021 plangemäß durch­ge­führt wer­den. Auch die Fachschaftswahlen kön­nen nach §4 Abs. 5 in elektronischer Form durch­ge­führt wer­den.

For­schung

Auf Grundlage der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat die TU Dort­mund eine „Ordnung zur Um­set­zung der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung für Promotions- und Habilitationsordnungen an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund“ erlassen. Laut §2 Abs. 1 kön­nen münd­li­che Prüfungen in Promotionsverfahren dem­nach in elektronischer Form oder – unter der Voraussetzung der infektionsschutzrechtlichen Zulässigkeit – in einer Mischform aus Präsenz und elektronischer Anwesenheit durch­ge­führt wer­den. Mündliche Prüfungen in Präsenz sind der­zeit nach den Re­ge­lung­en der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung zulässig. Ein „Leit­fa­den zur Durchführung von münd­lichen Prüfungen in Promotionsverfahren und münd­lichen Habilitationsleistungen“ ist im Service­Portal verfügbar. 

Die großen Fördergeber zei­gen sich weitgehend kulant hinsichtlich Mittelbedarfen, -fortzahlungen und Berichtspflichten. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) stellt etwa bei nachweislichen Ein­schrän­kungen durch die Pan­de­mie zusätzliche Personal- und Sachmittel für bis zu drei Monate zur Ver­fü­gung. Auch Sti­pen­di­en kön­nen ver­längert oder in Inlandsstipendien umgewandelt wer­den. Für koordinierte Programme ist die Beantragung zusätzlicher Mittel mög­lich, Promotionsstellen in Gra­du­ier­ten­kol­legs kön­nen zudem kostenneutral um bis zu 12 Monate ver­längert wer­den. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten der DFG. Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) erleichtert die Be­din­gun­gen für die Pro­jekt­för­de­rung. Die konkrete Um­set­zung liegt dabei weiterhin bei den einzelnen Projektträgern. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit Ihrem Fördergeber auf. Das Referat For­schungs­för­de­rung steht eben­falls für Fragen und Unter­stüt­zung zur Ver­fü­gung.

Um Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­lern in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu gewährleisten, ver­längert sich die zulässige Befristungsdauer für Ar­beits­ver­hält­nis­se, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Sep­tem­ber 2020 bestanden haben, um sechs Monate. Im Sep­tem­ber 2020 hat das BMBF da­rü­ber hinaus durch Rechts­ver­ord­nung die zulässige Befristungsdauer um wei­tere sechs Monate ver­längert. Für Ar­beits­ver­hält­nis­se, die nach dem 30. Sep­tem­ber 2020 bis ein­schließ­lich 31. März 2021 neu begründet wurden, beträgt die Verlängerung der ins­ge­samt zulässigen Befristungsdauer pauschal sechs Monate. 

Die Regelung bedeutet nicht, dass sich entsprechend be­ste­hen­de Ar­beits­ver­hält­nis­se au­to­ma­tisch verlängern. Es bedarf in jedem Einzelfall eines gesonderten Antrags der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen in der üblichen Form. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service­Portal.

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Seit dem 9. Juli müs­sen Be­schäf­tigte in NRW beim Arbeitgeber einen Negativtestnachweis vorlegen, wenn sie z.B. wegen Erholungsurlaub min­des­tens fünf Werktage in Folge nicht im Präsenzdienst gearbeitet haben. Be­schäf­tigte der TU Dort­mund kön­nen diesen Nachweis entweder durch einen kostenlosen Bürgertest erbringen oder durch einen PCR-Pool-Test in den Testzelten auf dem Cam­pus. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis der PCR-Tests erst am Folgetag vorliegt. Machen Sie wie gewohnt vorab zuhause einen Selbsttest. "Beaufsichtigte Beschäftigtentests" am ersten Arbeitstag vor Ort wer­den an der TU Dort­mund nicht durch­ge­führt.
Der Negativtestnachweis ist am ersten Präsenztag den jeweils direkten Vor­gesetz­ten vorzulegen. Die Vor­gesetz­ten sehen die Testnachweise ein und ge­ben diese an­schlie­ßend zu­rück. Die Nachweise dürfen nicht einbehalten oder do­ku­men­tiert wer­den. Bislang in diesem Zu­sam­men­hang erstellte Dokumentationen wer­den vernichtet. Die Regelung gilt auch für Per­so­nen, die nach dem Urlaub zu­nächst im Home­office ge­star­tet sind.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist und keine Symptome hat, kann alternativ einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Regelung gilt nicht, wenn Be­schäf­tigte wegen Home­office oder Dienstreisen nicht vor Ort waren.

Merkblatt des MAGS

Das Home­office und der Präsenzarbeitsplatz an der TU Dort­mund sind gleichberechtigte Arbeitsorte. Welcher Arbeitsort im Einzelfall gewählt wird, richtet sich nach den dienstlichen Notwendigkeiten und wird von den Vor­gesetz­ten im Einvernehmen mit den Be­schäf­tig­ten festgelegt. Bei Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten zu den üblichen Arbeitszeiten ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen. Bei der Ar­beit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mit­ar­bei­te­rin oder dem Mit­ar­bei­ter erzielt wird, haben die Vor­gesetz­ten dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Ar­beit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen An­fang De­zem­ber 2020 einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Arbeiten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus er­fol­gen kann und wel­che spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Serviceportal verfügbar. 

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder kön­nen die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es be­schreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Ar­beit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, münd­li­che Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Be­schäf­ti­gung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. Au­gust aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räu­me groß genug sind (10 qm pro Person), kön­nen mehrere Per­so­nen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in ei­nem Raum ar­bei­ten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müs­sen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu er­mög­li­chen. Das Hygienekonzept be­schreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kom­mu­ni­ka­ti­on di­gi­tal er­fol­gen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit  ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept er­ar­bei­tet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen.

Büros dürfen abweichend vom Hygienekonzept wieder mehr­fach belegt wer­den, wenn die Be­schäf­tig­ten ihren Vor­gesetz­ten gegenüber den Impfschutz unaufgefordert nach­wei­sen und eine Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitsplätze vorliegt. Trotz Immunisierung wer­den auch in den Mehrfachbüros tech­ni­sche Barrieren (Plexiglas) und Min­dest­ab­stand gefordert und das Tragen einer medizinischen Maske weiterhin empfohlen.

Wenn bei Arbeiten in Präsenz der Min­dest­ab­stand nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann und noch nicht alle Beteiligten immunisiert sind, muss eine medizinische Maske getragen wer­den. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz stellt den Dekanaten und sons­ti­gen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in be­son­de­ren Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rah­men ein­hal­ten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müs­sen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik muss weiterhin mit ei­nem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der notwendigen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es eben­falls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Referat Ar­beits-, Umwelt und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Be­ra­tung gerne zur Ver­fü­gung.

Vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie kön­nen Elternteile im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Der Anspruch gilt auch dann, wenn Eltern ih­re Kin­der selber zu Hause betreuen. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf den Seiten des Familien-Service der TU Dort­mund.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt – dies gilt jedoch nur für Geimpfte. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Impfung

Die Impfzentren in NRW sind noch bis zum 30. Sep­tem­ber ge­öff­net. In der Regel kann man dort ohne Termin er­schei­nen, so auch im Impfzentrum Dort­mund in der Warsteiner Music Hall. Es ist täglich von 14 bis 19 Uhr ge­öff­net.

Die meisten Städte bieten in­zwi­schen Impfungen an wechselnden Orten mit hohem Pub­li­kums­verkehr an. Diese Angebote sollen auch nach Schließung der Impfzentren fortgesetzt wer­den.

In Dort­mund gibt es einen Impfbus sowie mobile Angebote an ver­schie­de­nen Orten. Die Tourdaten wer­den auf der Web­sei­te der Stadt ver­öf­fent­licht.

Seit dem 7. Juni ist die Impfpriorisierung aufgehoben. Je nach Terminkapazität und Länge der Warteliste kann sich seitdem jeder bei der niedergelassenen Ärzteschaft impfen lassen. Aktuell er­hält man bei vie­len Haus- und Fachärzten einen kurz­fris­ti­gen Impftermin.

Die Immunisierung der Bevölkerung bietet den besten Schutz vor einer starken Verbreitung des Virus, sodass in allen Be­rei­chen eine möglichst hohe Durchimpfung angestrebt wer­den sollte. Je mehr Men­schen auf dem Cam­pus geimpft sind, umso sicherer ist der Prä­senz­be­trieb im Win­ter­se­mes­ter 2021/22.

Mit einer Umfrage hat die TU Dort­mund erhoben, wie hoch der Impfbedarf in der Stu­die­ren­den­schaft war. Rund 6.600 TU-Stu­die­ren­de haben vom 21. bis 26. Juli an der kurzen anonymen Online-Umfrage teil­ge­nom­men. Das Ergebnis: 92 Pro­zent waren min­des­tens einmal geimpft. Vollständig geimpft waren laut Umfrage bereits 68 Pro­zent der rund 6.600 Teil­neh­men­den. Weniger als ein Pro­zent gab an, bereits einen Impftermin vereinbart zu haben. Lediglich zwei Pro­zent aller Be­frag­ten gaben an, dass sie sich nicht impfen lassen möchten.

Für die Teil­nah­me an der Prä­senz­leh­re gibt es keine Impfpflicht. Allerdings müs­sen Per­so­nen, die nicht geimpft oder genesen sind, gemäß der 3G-Regel dafür einen negativen Testnachweis vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Diese Tests wer­den auf Beschluss von Bund und Ländern ab dem 11. Okto­ber nur noch für solche Per­so­nen kostenlos an­ge­bo­ten, die sich nicht impfen lassen kön­nen.

Vollständige Geimpfte brauchen bei Be­rei­chen, bei denen die „3G-Regel“ gilt, keinen negativen Co­ro­na-Test vorzuweisen. Wenn sie eine enge Kon­takt­per­son sind und keine Symptome haben, müs­sen sie au­ßer­dem nicht mehr in Qua­ran­täne. Die Abstands- und Hygieneregeln sind aber weiter einzuhalten, ebenso sind die be­ste­henden Maß­nahmen zum Ar­beits- und Ge­sund­heits­schutz aufrechtzuerhalten.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt Genesenen eine Impfung sechs Monate nach der Diagnose durch einen positiven PCR-Test. Sie ist aber auch schon früher mög­lich, näm­lich ab vier Wochen nach Abklingen der Symptome. Eine Zweitimpfung ist nicht er­for­der­lich.

Es ist zu beachten, dass der Genesungsnachweis für die 3G-Regel nur befristet gültig ist: Liegt der positive PCR-Test länger als sechs Monate zu­rück, ist er nicht mehr gültig und man muss einen Impfschutz nach­wei­sen oder sich testen lassen.

In Deutsch­land wer­den nur Impfungen anerkannt, die mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff erfolgt sind. Dies sind der­zeit die vier Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna), Vakzevria (AstraZeneca) und COVID-19 Vaccine Janssen (Janssen-Cilag). Das Paul-Ehrlich-Institut ver­öf­fent­licht eine Liste der Zulassungen inklu­sive alternativer Produktnamen in Drittländern. Nur wenn Ihr Impfstoff auf dieser Liste steht, gelten Sie bei Einreise in die EU als immunisiert.

Wer mit ei­nem anderen Impfstoff geimpft wurde (z.B. Sinuvax, Sinupharm oder Sputnik), gilt als nicht immunisiert und muss sich sowohl für die Einreise nach Deutsch­land, als auch für die Teil­nah­me an Lehr­ver­an­stal­tun­gen auf dem Cam­pus testen lassen. Nachimpfungen mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff sind mög­lich. Bitte lassen Sie sich dazu ärztlich beraten, da es dazu der­zeit keine allgemeinen Emp­feh­lungen gibt. Bis zum 30. Sep­tem­ber kann man dazu noch ohne Termin in ein Impfzentrum gehen. Danach ist eine Be­ra­tung bei Hausärzten oder mobilen Impfangeboten mög­lich.

Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf seiner Web­sei­te da­rü­ber, wel­che An­for­de­run­gen ein Impfnachweis erfüllen muss.

Bei Fragen zu Impfnachweisen aus dem Ausland kontaktieren Sie gern die soziale Be­ra­tung des Referats Inter­natio­nales per Mail.

In­ter­natio­na­ler Aus­tausch

Seit Au­gust gilt eine neue Einreiseverordnung für Deutsch­land. Demnach muss bei der Einreise nach­ge­wie­sen wer­den, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Wer aus ei­nem Hochinzidenzgebiet einreist, muss sich vorab di­gi­tal an­mel­den. Man muss sich zudem testen lassen und in Qua­ran­täne, sofern man nicht mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft ist. Einreisen aus Virusvariantengebieten sind bis auf wenige Aus­nah­me­fäl­le nicht mög­lich. Weitere Details finden Sie im Abschnitt „Reiseverkehr“.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine ausführliche FAQ-Liste zu den Bestimmungen ver­öf­fent­licht: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Per­so­nen, die sich in ei­nem Land aufhalten, in dem eine besorgniserregende, in Deutsch­land noch nicht verbreitete Virusvariante vorherrscht („Virusvariantengebiet“), ist die Einreise nach Deutsch­land gemäß Co­ro­na-Einreiseverordnung aktuell grund­sätz­lich untersagt. Dies gilt auch für vollständig Geimpfte. Ausnahmen sind nur in sehr we­ni­gen Fällen mög­lich, zum Bei­spiel für Per­so­nen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutsch­land.

Für Stu­die­ren­de und Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­ler aus Virusvariantengebieten bedeutet dies, dass ein Präsenzstudium oder ein Forschungsaufenthalt in Deutsch­land zum Win­ter­se­mes­ter 2021/22 zurzeit nicht sichergestellt wer­den kann. Die Einreise ist auch dann nicht mög­lich, wenn von der deut­schen Hoch­schu­le bereits eine Studienplatzzusage erteilt wurde: Solange ein Land als Virusvariantengebiet gilt, kön­nen keine Visa ausgestellt wer­den.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich regelmäßig auf der Website des RKI über die Risikoeinstufung Ihres Landes. Seit dem 20. Augst gilt aktuell kein Land mehr als Virusvariantengebiet (Stand 16. Sep­tem­ber).

Nein. Nur Per­so­nen, die mit ei­nem Impfstoff, der in der EU zugelassen ist, geimpft sind, gelten als vollständig geimpft. Sie kön­nen sich aber noch bis zum 30. Sep­tem­ber im Impfzentrum zu einer möglichen Nachimpfung beraten lassen.

Internationale Stu­die­ren­de

Wer für das Stu­di­um nach Deutsch­land einreist, benötigt zwingend eine deutsche Kranken­ver­sicherung. Wer zu­nächst von außerhalb Deutsch­lands das Stu­di­um auf­neh­men wird, benötigt vorerst keine deutsche Kranken­ver­sicherung. Die Krankenversicherungspflicht tritt bei Einreise nach Deutsch­land dann rückwirkend zum Semesterbeginn in Kraft.

Aktuell wer­den keine Studierendenausweise (UniCards) ausgegeben. Sie kön­nen sich mit Ihrer Studien­beschei­nigung (PDF) und ihrem Personalausweis/Reisepass als Stu­die­ren­de*r der TU Dort­mund ausweisen, die Buchausleihe in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek erfolgt über den di­gi­ta­len Ausweis in der TU-App.

Ihr gültiger Aufenthaltstitel für Deutsch­land verliert seine Gültigkeit, wenn Sie sich länger als sechs Monate am Stück im Ausland aufhalten. Aufgrund der weltweiten Reise­be­schrän­kungen gibt es eine Ausnahme: Sollten Sie sich im Ausland befinden und keine Mög­lich­keit haben, innerhalb von sechs Monaten nach Deutsch­land zurückzukehren, kön­nen Sie eine Fristverlängerung beantragen. Dieser Antrag muss vor Ablauf der Frist bei der zuständigen Ausländerbehörde gestellt wer­den und kann formlos er­fol­gen, zum Bei­spiel per E-Mail.

Eine direkte Verschiebung der Zulassung ist nicht mög­lich, es muss erneut eine form- und fristgerechte Be­wer­bung für das Som­mer­se­mes­ter 2022 eingereicht wer­den.

Daher gilt: Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die sich nicht ein­schrei­ben konn­ten, be­wer­ben sich bitte für das Som­mer­se­mes­ter 2022 (ab ca. 15. November) neu und fügen der Be­wer­bung ihren Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid für das Win­ter­se­mes­ter 2021/22 bei.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich über die entsprechenden Bewerbungszeiträume und Bewerbungsfristen sowie über den Bewerbungsprozess auf der Seite des Referat Inter­natio­nales.

Aus­tausch­stu­die­rende (Incomings)

Die TU Dort­mund empfängt im Winterse­mes­ter 2021/2022 Aus­tausch­stu­die­rende (so­ge­nannte Incomings), die sich fristgerecht für einen Aufenthalt be­wor­ben haben und angenommen wurden. Das Referat Inter­natio­nales informiert die Incomings über die Besonderheiten, die in Bezug auf die Co­ro­na-Situation zu beachten sind, per E-Mail.

Bei Fragen kön­nen sich Erasmus-Stu­die­ren­de per Mail an das Erasmus-Team und Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) per Mail an das Exchange-Students-Team wenden.

Aus­tausch­stu­die­rende (Outgoings)

Einzelne für Herbst 2021 geplante Programme haben der DAAD und manche Partnerhochschulen gänzlich ausgesetzt. Nichtsdestotrotz sind schon geplante Auf­ent­hal­te in einigen Ländern (Nordamerika, ggf. Asien) und ins­be­son­de­re in Europa (z.B. im Rah­men des Erasmus-Pro­gramms) mög­lich.

TU-Stu­die­ren­de kön­nen im Ausland stu­die­ren, sofern keine Reise­be­schrän­kungen vorliegen und die Gastuniversität Incoming-Stu­die­ren­de aufnimmt. In­for­ma­ti­onen zu Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen finden Sie auf den Internetseiten des Referats Inter­natio­nales der TU Dort­mund.

In einigen Stipendienprogrammen (z.B. Erasmus+ und PROMOS) kön­nen Sie Ihr Pro­gramm zuerst virtuell starten und ggf. zu ei­nem späteren Zeitpunkt dorthin reisen. Erkundigen Sie sich beim Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund über die Be­din­gun­gen für Ihr Stipendienprogramm. Einige Programme wurden komplett auf ein virtuelles Format um­ge­stellt und nehmen noch Be­wer­bun­gen an. In­te­res­sier­te kön­nen sich in den Sprechzeiten an Laura Hope wenden.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwierig, ein Praktikum in ei­nem Land außerhalb Europas durch­zu­führen, ins­be­son­de­re aufgrund der Ein­schrän­kungen bei der Visumsvergabe und der Einreisebedingungen.

Reiseverkehr

Seit Au­gust gilt eine neue Einreiseverordnung für Deutsch­land, die regelt, wel­che Nachweise für die Einreise erbracht wer­den müs­sen, wer sich an­mel­den muss und wer in Qua­ran­täne muss. Dabei ist auch relevant, ob das Herkunftsland als Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet eingestuft ist. Eine tagesaktuelle Liste der inter­natio­nalen Ri­si­ko­ge­biete findet sich auf der Web­sei­te des RKI: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Corona­virus/Ri­si­ko­ge­biete_neu.html

Grundsätzlich muss bei der Einreise aus jedwedem Land nach­ge­wie­sen wer­den, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Wer aus ei­nem Hochinzidenzgebiet einreist, muss sich vorab di­gi­tal an­mel­den. Man muss sich zudem testen lassen und in Qua­ran­täne, sofern man nicht mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft ist. Einreisen aus Virusvariantengebieten sind bis auf wenige Aus­nah­me­fäl­le nicht mög­lich.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine ausführliche FAQ-Liste zu den Bestimmungen ver­öf­fent­licht: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Wenn Sie aus ei­nem Hochrisikogebiet nach Deutsch­land einreisen, müs­sen Sie sich vorher on­line an­mel­den. Das geht unter https://www.einreiseanmeldung.de. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei kontrolliert.

Wer nach Deutsch­land einreist, benötigt ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis – unabhängig davon, aus welchem Land und auf welchem Weg die Einreise stattfindet. Der Impf- oder Genesenennachweis muss in einer der folgenden Sprachen vorliegen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Der Impfnachweis ist nur gültig, wenn die Impfung mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff aus der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts erfolgt ist. Der Genesenennachweis ist nur für sechs Monate nach dem positiven PCR-Test gültig. Ein negativer Antigentest darf nicht älter als 48 Stunden sein, ein negativer PCR-Test ist bis zu 72 Stunden gültig.

Bei Flugreisen wird der Nachweis vorab kontrolliert; die Bundespolizei kann den Nachweis zusätzlich überprüfen. Bei Einreise aus Ri­si­ko­ge­bieten müs­sen die Nachweise bei der di­gi­ta­len An­mel­dung­en hoch­ge­la­den wer­den: https://www.einreiseanmeldung.de

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/co­ro­na­virus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

Wenn Sie aus ei­nem Land anreisen, das in Deutsch­land als Hochrisikogebiet gilt, müs­sen Sie nach der Einreise für einige Tage in Qua­ran­täne. Die tagesaktuelle Liste der Hochrisikogebiete kön­nen Sie beim Robert-Koch-Institut einsehen.
Die Qua­ran­täne gilt nicht, wenn Sie eine vollständige Impfung mit ei­nem in der EU zugelassenen Impfstoff nach­wei­sen oder einen Genesenennachweis vorweisen. Der Nachweis sollte am besten vor der Einreise unter https://www.einreiseanmeldung.de hoch­ge­la­den wer­den.

Fehlt Ihnen ein solcher Nachweis, dann müs­sen Sie in Qua­ran­täne. Diese kön­nen Sie nach fünf Tagen mit ei­nem negativen Antigentest vorzeitig beenden, andernfalls dauert sie zehn Tage. Planen Sie dies bei Ihrer Anreise nach Deutsch­land ein.

Seit dem 9. Juli müs­sen Be­schäf­tigte in NRW beim Arbeitgeber einen Negativtestnachweis vorlegen, wenn sie z.B. wegen Erholungsurlaub min­des­tens fünf Werktage in Folge nicht im Präsenzdienst gearbeitet haben. Be­schäf­tigte der TU Dort­mund kön­nen diesen Nachweis entweder durch einen kostenlosen Bürgertest erbringen oder durch einen PCR-Pool-Test in den Testzelten auf dem Cam­pus. Bitte beachten Sie, dass das Ergebnis der PCR-Tests erst am Folgetag vorliegt, und ma­chen Sie vor Anreise wie gewohnt vorab zuhause einen Selbsttest. „Beaufsichtigte Beschäftigtentests" am ersten Arbeitstag vor Ort wer­den an der TU Dort­mund nicht durch­ge­führt.
Der Negativtestnachweis ist am ersten Präsenztag den jeweils direkten Vor­gesetz­ten vorzulegen. Die Vor­gesetz­ten sehen die Testnachweise ein und ge­ben diese an­schlie­ßend zu­rück. Die Nachweise dürfen nicht einbehalten oder do­ku­men­tiert wer­den. Bislang in diesem Zu­sam­men­hang erstellte Dokumentationen wer­den vernichtet. Die Regelung gilt auch für Per­so­nen, die nach dem Urlaub zu­nächst im Home­office ge­star­tet sind.

Wer vollständig geimpft oder genesen ist und keine Symptome hat, kann alternativ einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Die Regelung gilt nicht, wenn Be­schäf­tigte wegen Home­office oder Dienstreisen nicht vor Ort waren.

Merkblatt des MAGS

Seit dem 1. Juli 2021 gilt eine Reisewarnung für alle Länder, die das RKI in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt in einer tagesaktuellen Liste als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet führt.

Es gibt in einigen Ländern nach wie vor Ein­schrän­kungen im inter­natio­nalen Luft- und Reiseverkehr. Weltweit haben Staaten Ein­reise­be­schrän­kungen erlassen und das öffentliche Leben ein­ge­schränkt.

Tagesaktuelle In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie bei der IATA (auf Englisch) oder beim Auswärtigen Amt.

Grundsätzlich sind nicht zwingend not­wen­dige Dienstreisen zu vermeiden. Nicht zu vermeidende Dienstreisen dürfen unternommen wer­den, wenn die AHA-Regeln und Hy­giene­vor­schriften am Zielort ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen.

Dienstreisen ins Ausland dürfen nur in Gebiete er­fol­gen, die auf der Web­sei­te des RKI nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ausgewiesen sind. Hierzu beachten Sie bitte auch unsere weitergehenden Hinweise unter „Reiseverkehr“.

Buchungen im Zu­sam­men­hang mit Dienstreisen sollten möglichst kurz vor Reiseantritt und mit möglichst flexiblen Be­din­gun­gen vorgenommen wer­den, um Stornierungskosten im Falle erneuter Ein­schrän­kungen zu mi­ni­mie­ren.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich vor Antritt der Dienstreise über die geltenden Re­ge­lung­en zum Reisezeitpunkt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Dezernats Personal der TU Dort­mund.

Zu Ein­reise­be­schrän­kungen an den deut­schen Landesgrenzen informiert das Bundesinnenministerium. In­for­ma­ti­onen zu Ein­reise­be­schrän­kungen in der EU bietet die Europäische Kom­mis­sion.

Schutz vor Ansteckung

In NRW besteht die Pflicht, im ÖPNV, in Geschäften und Arztpraxen eine medizinische Maske (OP-Maske, Masken des Standards FFP2 oder des Standards KN95/N95) zu tragen. Auch in Gebäuden der TU Dort­mund muss eine Maske getragen wer­den.

Achten Sie auf eine gute per­sön­li­che Hygiene, ins­be­son­de­re auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen (mind. 30 Se­kun­den). Mehrmaliges Stoßlüften am Tag verringert die Zahl der Viren im Raum und sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit, die gut für Mund- und Nasenschleimhäute ist.

Halten Sie bei Begegnungen im Alltag Abstand zu Ihrem Gegenüber. Achten Sie auf regelmäßige und ausreichende Hand­hygiene und auf die Husten- und Nies-Etikette.

Achten Sie auf die Husten- und Nies-Etikette: von Anwesenden abwenden, nicht in die Hand husten, sondern Mund und Nase bedecken und dabei möglichst in die Armbeuge husten. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher schnell. Wer eine Maske trägt, kann andere vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

Das RKI erläutert auf seiner Website, wer zur Risikogruppe gehört.

Be­schäf­tigte, die aus gesundheitlichen Gründen eine Befreiung von ei­nem etwaigen Präsenzdienst anstreben, müs­sen dafür ein ärztliches Attest vorlegen. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie in ei­nem Dokument im Service­Portal. Stu­die­ren­de, die einer Risikogruppe angehören und keinen Impfschutz haben, dürfen nicht gezwungen wer­den, an Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen teilzunehmen. Sie haben das Recht auf einen Nach­teils­aus­gleich. Dazu berät unter an­de­rem DoBuS. Ent­schei­dun­gen da­rü­ber trifft der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Bei ei­nem Aerosolschutz oder auch „Tröpfchenschutz“ handelt es sich um Plexiglasscheiben, die variabel am Arbeitsbereich aufgestellt wer­den kön­nen. Sie verhindern eine Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, wenn der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen zwei Per­so­nen nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Die TU Dort­mund stellt diesen zur Ver­fü­gung. Sie finden alle In­for­ma­ti­onen dazu in ei­nem FAQ im Serviceportal.

Sämtliche Hörsäle und auch einige Seminarräume sind au­to­ma­tisch belüftet. Hier erfolgt eine reine Frischluftzufuhr, sodass keine kontaminierte Raumluft umgewälzt wird. Andere Räu­me müs­sen alle 20 min durch die Fenster belüftet wer­den. Es wer­den möglichst viele Räu­me mit CO2-Wächtern aus­ge­stattet, um die Kon­trol­le der Lüftung zu un­ter­stüt­zen.

Ein Merkblatt zum The­ma Lüftung und Luftreinigungsgeräte steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung

Im Service­Portal findet sich eine Sammlung an Informationsmaterialien zum In­fek­tions­schutz. Dazu gehören Poster, Tischaufsteller und Handzettel.

Im Verdachtsfall

Es gibt keine typischen Symptome für Covid-19. Am häufigsten genannt wer­den Husten (ca. 40%), Schnupfen (ca. 30 %) oder Fieber (ca. 25%), auch ein Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn (ca. 20%) kann vorübergehend auf­tre­ten. Grundsätzlich gilt jedoch, dass auch bei ei­nem grippalen Infekt oder bei Grippe der Kontakt zu anderen Men­schen vermieden wer­den sollte. Sie bei Symptomen zuhause. Da ein Selbsttest ein falsch negatives Ergebnis anzeigen kann, kontaktieren Sie im Zweifel Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, um dort einen Test ma­chen zu lassen.

Wie Sie sich im Fall eines positiven Tests verhalten sollten, erfahren Sie hier.

Befolgen Sie die Anordnungen Ihres Arztes oder des Gesundheitsamts. Per­so­nen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder ei­nem positiven Coronaschnelltest ei­nem PCR-Test unterzogen haben, sind verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Qua­ran­täne zu begeben. Informieren Sie auch bereits Ihre engen Kontakte. Den Cam­pus der TU Dort­mund dürfen Sie nicht betreten.

Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, dann entfallen die Ein­schrän­kungen wieder und Sie kön­nen bei Ihren Kontakten Entwarnung ge­ben. Ist der PCR-Test positiv, besteht au­to­ma­tisch Quarantänepflicht.

Weitere In­for­ma­ti­onen, wie Sie sich im Fall eines positiven Tests verhalten sollten und wen Sie in­for­mie­ren müs­sen, finden Sie hier.

Kontakte und Links

Als Pan­de­mie­beauf­trag­ter des Rektorats steht Bernd Lilienthal allen Mitgliedern der TU Dort­mund als Lotse und Anlaufstelle für Fragen zur Co­rona­krise zur Ver­fü­gung.

Eine Über­sicht der Bereichspandemiebeauftragten der Fa­kul­tä­ten und zen­tra­len Ein­rich­tun­gen finden Sie im Service-Portal.

  • Auslandaufenthalte (Outgoings)
  • in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de

Kontakt

  • Stu­die­ren­de, Studienbewerberinnen und Studienbewerber erreichen den Zu­lassungs­be­reich aus­schließ­lich per Kontaktformular und Info-Hotline: +49 (0) 231 755-6349

  • Dienstreisen
  • Nachweis Risikogruppen
  • dienstrechtliche Fragestellungen
    Kontakt
  • Be­ra­tung zu Zugangsregelungen für Schließszenarien

Kontakt

  • Kontakt zum Ge­sund­heits­amt
  • Be­ra­tung zum Ge­sund­heits­schutz, inklu­sive Hygienekonzept
  • Be­ra­tung zur Gefahrenbewertung für Schließszenarien

Kontakt

Vereinbarkeit von Familie mit Stu­di­um, For­schung und Beruf
Familien-Service

FAQ zu Familie und Co­ro­na

Bitte nut­zen Sie bevorzugt telefonische oder elek­tro­ni­sche Kontaktmöglichkeiten.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.