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Stu­di­um und Lehre

Organisatorisches

Prä­senz­be­trieb

Digitale Lehre

Bereits vor der Co­ro­na-Krise hat die TU Dort­mund di­gi­ta­le Plattformen wie LSF und Moodle zur Ver­fü­gung gestellt. Zudem hat die TU-Dort­mund massiv ih­re IT-Infrastruktur ausgebaut, um Lehr­ver­an­stal­tun­gen auch live und interaktiv übertragen zu kön­nen, ins­be­son­de­re über Webex und Zoom. Das ITMC hat zudem Kameras beschafft, die das Aufzeichnen von Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hörsaal erleichtern, indem sie den Dozenten oder die Dozentin verfolgen. Stu­die­ren­den stehen Cam­pus­li­zen­zen für MATLAB, Zoom und Sciebo zur Ver­fü­gung. Weitere In­for­ma­ti­onen zu Cam­pus­li­zen­zen und zum Download finden Sie im Service­Portal.

Das TU-Webportal „Digitale Lehre“ gibt einen Überblick über Konzepte und Tools. In Moodle finden sich zudem ausführliche Handreichungen zu den Online-Tools. In ei­nem zweiten Moodle-Raum finden Lehrende seit Mitte Januar 2021 ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen zum The­ma Digitale Prüfungen. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik des Zentrums für Hoch­schul­Bil­dung (zhb) und das ITMC bieten Weiterbildungen zum The­ma Digitale Lehre an.

Zudem bietet das ITMC im Wechsel mit der UB, dem zhb und der In­ge­nieur­di­dak­tik täglich von 14 bis 15 Uhr eine Online-Sprechstunde zu digitalem Lehren und Ler­nen an.

Bei tech­nisch­en Fragen kön­nen sich Lehrende (ebenso wie Stu­die­ren­de) an den ServiceDesk des ITMC wenden. Der ServiceDesk ist per E-Mail erreichbar sowie telefonisch montags bis donnerstags von 7:30 bis 17:00 Uhr und freitags von 7:30 bis 16:00 Uhr unter 0231 755-2444. 

Nein, der unerlaubte Mitschnitt von Online-Ver­an­stal­tun­gen der TU Dort­mund und dessen Verbreitung verletzen Urheber- und Persönlichkeitsrechte der Beteiligten und sind somit nicht zulässig. Die TU Dort­mund behält sich vor, im Falle von Verstößen rechtliche Schritte einzuleiten. Lehrende finden im Service­Portal Hinweise zur Rechtslage und Handlungsempfehlungen.

Für di­gi­ta­le Lehr­ver­an­stal­tun­gen sollen keine strengeren Regeln gelten als für Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen. Wie in Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen kann auch in di­gi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen die Anwesenheit anhand der Namen der Teil­neh­men­den do­ku­men­tiert wer­den, sofern eine berechtigte Anwesenheitsverpflichtung besteht. Darüber hinausgehende An­for­der­ungen, zum Beispiel die Kamera einzuschalten, gibt es nicht. 

Digitale Prüfungen

Umstellung auf di­gi­ta­le Prüfungen

Ja, die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich, auf Beschluss des jeweiligen Prüfungsausschusses Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). So wer­den mündliche di­gi­ta­le Prüfungen an der TU Dort­mund bereits seit dem Som­mer­se­mes­ter 2020 er­folg­reich praktiziert. Aufgrund der geltenden Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men wurden di­gi­ta­le Klausuren im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 bevorzugt durch­ge­führt und wer­den aller Voraussicht nach auch im Som­mer­se­mes­ter 2021 zu weiten Teilen digital erfolgen. Die not­wen­dige Infrastruktur dafür bleibt komplett bestehen. Lehrende sind bereits zum Beginn des Sommer­se­mes­ters informiert worden, dass sie Prüfungen früh­zei­tig auf ein digitales Format festlegen kön­nen, um Planungssicherheit zu schaffen. Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende dafür ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen.

Ja. Auf Basis der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung des Landes NRW hat die TU Dort­mund  im Som­mer­se­mes­ter 2020 die Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese er­mög­licht den Wechsel der Prüfungsform, wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Be­din­gun­gen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann. Der Prü­fungs­aus­schuss muss dies beschließen. Je nach Fach und Prüfungsstoff sind anstelle von Klausuren etwa mündliche Prüfungen, Haus­auf­gaben oder Hausarbeiten mög­lich. Wird die Prüfungsform geändert, so gilt dies einheitlich für alle teil­neh­men­den Stu­die­ren­den. Unbenommen davon sind Härtefälle oder der Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de. An- und Abmeldefristen kön­nen sich mit der jeweils neuen Prüfungsform ändern.

Nein: Die Prüfungsform, die durch den Prü­fungs­aus­schuss festgelegt wurde, gilt. Es kön­nen aber Ausnahmen ge­macht wer­den. Wenn Stu­die­ren­de nachweislich nicht an der di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen kön­nen (z.B. wegen fehlender technischer Aus­stat­tung, siehe unten), kann die Lehrperson eine Alternative festlegen.

Nein, für spätere Versuche muss die Entscheidung neu vom Prü­fungs­aus­schuss getroffen und begründet wer­den.

Im Prüfungsrecht ist für die Informationspflicht keine konkrete Frist genannt. Es wird empfohlen, dass Stu­die­ren­de, wenn dies organisatorisch mög­lich ist, spätestens 14 Tage vor der Prüfung informiert wer­den, wo und wie sie stattfindet oder ob sie ggf. ver­schoben wird.

Durchführung digitaler Prüfungen

Im Service­Portal stehen eine ausführliche Checkliste sowie ein Schaubild mit allgemeinen Hinweisen zu Online-Klausuren zur Ver­fü­gung.

Prüferinnen und Prüfer kön­nen anstelle einer schriftlichen Klausur in Präsenz ver­schie­de­ne di­gi­ta­le Alternativen wählen. Möglich sind bei­spiels­weise Klausuren in Moodle oder Open-Book-Klausuren zum Download und Upload innerhalb einer festgelegten zeitlichen Frist. Bei Open-Book-Klausuren ist die Aufgabenstellung so konzipiert, dass nicht nachschlagbares Wissen, sondern ein höheres Maß an Ver­ständ­nis im Mit­tel­punkt steht, weshalb Hilfsmittel erlaubt sind.

Möglich ist aber auch eine Hausaufgabe (Take Home Exam), bei der die Stu­die­ren­den innerhalb eines festgelegten Zeitraums eine Aus­ar­bei­tung zu einer komplexeren Problemstellung schreiben, oder der Wechsel zu münd­lichen Prüfungen. Prüfungen, die bisher schon mit EvaExam Online erfolgen, kön­nen auch weiterhin damit durch­ge­führt wer­den.

Ja: Die Lehrperson darf und muss überprüfen, ob die oder der Stu­die­ren­de tatsächlich die Person ist, die zur Teilnahme an der Prüfung durch An­mel­dung berechtigt ist. In beaufsichtigten Prüfungen kann das z.B. über die Videokonferenz erfolgen.

Die Lehrperson darf von den Stu­die­ren­den verlangen, ein Ausweisdokument (UniCard, Personalausweis oder anderer amtlicher Lichtbildausweis) in die Kamera zu halten.  Bei Prüfungen mit mehreren Teil­neh­men­den, z.B. di­gi­ta­len Klausuren oder anderen Gruppenprüfungen, muss bei der Identitätsfeststellung darauf geachtet wer­den, dass sie einzeln in ei­nem geschützten Bereich der Videokonferenz erfolgt, bei­spiels­weise in ei­nem Breakout-Room. So wird vermieden, dass die übrigen Teil­neh­men­den persönliche Daten aus Dokumenten wie dem Personalausweis sehen kön­nen. Ebenso bleibt so ein erweiterter Einblick in die privaten Räum­lich­kei­ten geschützt, wenn – wie etwa bei münd­lichen Prüfungen üblich – eingangs auch der gesamte Raum einmal per Webcam gezeigt wer­den soll. Auf dem Ausweisdokument dürfen alle Angaben abgeklebt wer­den außer Vor- und Nachname sowie das Foto. Die Identitätsfeststellung kann aus zeitlichen Gründen auch parallel durch mehrere Aufsichtspersonen in mehreren Breakout-Räumen erfolgen.

Die Lehrenden kön­nen auch beschließen, dass die Identitätsprüfung über die Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung erfolgt, in der die Stu­die­ren­den versichern, dass sie rechtmäßig an der Prüfung teilnehmen, sie eigenständig bearbeiten und prüfungsfähig sind.

Ja, das ist rechtlich zulässig und datenschutzseitig statthaft. Die Lehrperson darf Stu­die­ren­de per Video beaufsichtigen und sich vor der Prüfung auch einmal ihren Raum zeigen lassen. Die Beobachtung ist nur aus einer Perspektive (also nicht mehr als einer Kamera) zulässig. Über die Breakout-Funktion in Zoom kann auch die Identitätsfeststellung erfolgen. Eine Aufzeichnung wäh­rend der Klausur oder die Nutzung KI-gestützter Software zur Videoüberwachung ist dagegen datenschutzrechtlich nicht erlaubt und durch die verfügbaren Systeme technisch auch nicht mög­lich. Es erfolgt auch keine Beobachtung der Bildschirme. Für Lehrende gibt es in ei­nem Moodle-Raum Hinweise und Tipps zur Organisation und Durchführung von di­gi­ta­len Klausuren.

Ja, Stu­die­ren­de dürfen zum Schutz der Privatsphäre auf eigenen Wunsch die Hintergrund-Funktion z.B. bei Zoom verwenden. Bei Verdacht auf Täuschung kön­nen die Prüferinnen und Prüfer eine Klärung in einer Breakout-Session einfordern, bei der das Hintergrundbild kurz ausgeblendet wird.

Digitale Prüfungen kön­nen über die be­ste­henden Systeme Moodle, Zoom und Webex erfolgen. Auch Sciebo und UniMail kön­nen eingesetzt wer­den. Bereits geschulte Lehrkräfte kön­nen zudem Eva Exam Online nut­zen. Kurzfristige Neuanschaffungen sind nicht geplant.

Viele Aufgaben kön­nen digital bearbeitet und im Anschluss hoch­ge­la­den wer­den. Für die Bearbeitung oder Di­gi­ta­li­sie­rung kann die Installation bestimmter Programme (z.B. Scan-Apps oder PDF-Annotationssoftware) er­for­der­lich sein. Abgabeformate/Dateiformate müssen rechtzeitig geklärt sein. Aufgaben, die auf Papier bearbeitet wer­den, kön­nen mit dem Handy abfotografiert und hoch­ge­la­den wer­den. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail. So kann auch eine rechtzeitige Abgabe der Er­geb­nisse sichergestellt wer­den, falls bei­spiels­weise technische Probleme bei Moodle auf­tre­ten sollten.

Stu­die­ren­de sind – wie bei analogen Prüfungen – dafür verantwortlich, dass ih­re Lö­sun­gen für die Prüferin oder den Prüfer leserlich ist. Das gilt auch für die Leserlichkeit von Scans.

Lehrende dürfen nicht verlangen, dass Stu­die­ren­de sich eine zusätzliche Aus­stat­tung für die Prüfung beschaffen. Es besteht zwar kein genereller Anspruch auf einen Prüfungsplatz auf dem Cam­pus oder auf eine alternative Prüfungsform, sollte ein Prüfling aber nicht über die erforderliche Aus­stat­tung verfügen, darf der oder die Prüfende im Einzelfall eine Ermessensentscheidung treffen und einen Raum zur Ver­fü­gung stellen. Der Anspruch auf Nach­teils­aus­gleich für beeinträchtigte Stu­die­ren­de bleibt unberührt. Allgemeine In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich finden Sie auf der Homepage des DoBuS.

Wenn nachweislich unverschuldet Probleme technischer Art eintreten, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss den Sachverhalt prü­fen und bei­spiels­weise einen Wiederholungsversuch gewähren. Stu­die­ren­de sollten auftretende Stö­run­gen dokumentieren, zum Beispiel per Screenshot. Lehrende kön­nen den Prüflingen zusätzlich alternative Mög­lich­keiten zur Abgabe ihrer Er­geb­nisse an­bie­ten, bei­spiels­weise per E-Mail.

Stu­die­ren­de, die an einer di­gi­ta­len Prüfung teilnehmen, müssen eine Eigenständigkeitserklärung abgeben. Dafür wird im Moodle-Raum für Prüferinnen und Prüfer ein Textbaustein vom Prüfungsamt bereitgestellt.

Wie in der analogen Prüfung dürfen Täuschungsversuche im Verdachtsfall kontrolliert wer­den. Es ist also mög­lich, dass Lehrende Stu­die­ren­de wäh­rend der Prüfung in einen Breakout-Room bitten, um dort eine Kon­trol­le durch­zu­führen.

Ja, Lehrende dürfen Toilettengänge wäh­rend der Prüfung nicht untersagen. Wie auch bei Prüfungen vor Ort dürfen die Lehr­per­so­nen solche Prüfungsunterbrechungen aber dokumentieren.

Ja, auch bei der kurzfristigen Umstellung von schriftlichen Klausuren in Präsenzform auf di­gi­ta­le Formate müssen chancengleiche Prüfungsbedingungen für Stu­die­ren­de mit Be­ein­träch­ti­gungen gewährleistet bleiben. Weitere In­for­ma­ti­onen zum Nach­teils­aus­gleich bei di­gi­ta­len Klausuren finden Sie auf der DoBuS-Website.

Sonstiges

Die Prüfungshoheit liegt in den Fa­kul­tä­ten. Deshalb sind die Prüfungsausschüsse in der TU-Co­ro­na-Ordnung als Entscheidungsinstanz benannt. Sie müssen den Wechsel der Prüfungsform (z.B. von Präsenz- zu digitaler Prüfung) freigeben, und sie ent­schei­den auch über Einsprüche.

Auf der Lernplattform Moodle finden Lehrende seit Mitte Januar ein stetig wachsendes Angebot an Hilfe­stellungen. Der Bereich Hoch­schul­didak­tik im zhb kann Fragen zur Gestaltung von Open-Book-Klausuren beantworten. Im Service­Portal ist ein Leit­fa­den für Videoprüfungen verfügbar.

Rück­ver­folg­bar­keit

Die TU Dort­mund hat ein System ent­wickelt, mit dem die Teil­neh­men­den bei Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen an ihrem Sitzplatz oder in der Bibliothek digital ein- und auschecken kön­nen. Dies geschieht durch das Scannen von QR-Codes am Platz. Ein Sonderfall ist die Uni­versi­täts­biblio­thek: Hier erfolgt das Ein- und Auschecken für die Buchausleihe am Ein- und Ausgang.

Bei Prä­senz­leh­re ist es rechtlich er­for­der­lich, die Rück­ver­folg­bar­keit für einen etwaigen Infektionsfall sicherzustellen, d.h. es müssen für jede Präsenzveranstaltung Teilnehmerlisten und Sitzpläne hinterlegt wer­den. Sollte es Co­ro­na-Fälle im Umfeld einer Lehr­ver­an­stal­tung geben, kön­nen so mögliche Kontaktpersonen ausfindig ge­macht und informiert wer­den. Dasselbe gilt für den Prä­senz­be­trieb in der Uni­versi­täts­biblio­thek.

In den großen Räumen dürfen nur markierte Sitzplätze genutzt wer­den. In kleineren Räumen kümmern sich die Fa­kul­tä­ten direkt um die Sitzverteilung. Schauen Sie im Raum nach Anweisungen oder Markierungen oder fragen Sie die Lehrperson. Der Min­dest­ab­stand von 1,5 m muss ein­ge­hal­ten wer­den. Generell ist wich­tig, dass sich pro Sitzplatz nur eine Person eincheckt.

In den Hörsälen befinden sich die QR-Codes auf der Unterseite der Klapptische, ebenso bei den klappbaren Schreibtablaren, die an Stühlen angebracht sind. Es wer­den alle Räu­me, die für die Lehre genutzt wer­den, sowie die Lernplätze in der UB gekennzeichnet. Auf dem Aufkleber befinden sich neben dem QR-Code, eine ID-Nummer und gegebenenfalls eine Sitzplatznummer.

Am einfachsten funk­ti­o­niert das Ein- und Auschecken mit einer neuen Funktion in der TU-App namens „Platz scannen“. Bei Ankunft am Platz oder in der UB muss die TU-App geöffnet wer­den und dann der QR-Code fotografiert wer­den. Um die QR-Codes zu fotografieren, muss bei der ersten Nutzung der Zugriff auf die Kamera erlaubt wer­den. (Bei manchen Smartphones reicht schon das Öffnen der Kamera. Diese erkennt den QR-Code dann au­to­ma­tisch und es muss nur noch bestätigt wer­den, dass die Platzdaten gesendet wer­den dürfen.) Auf dem Smartphone kann auch ein vor­ins­tal­lier­ter QR-Code-Scanner ver­wen­det wer­den, wenn die TU-App installiert ist. Man wird dann au­to­ma­tisch in die TU-App an die richtige Stelle weitergeleitet. Beim Verlassen des Platzes oder der UB muss per App wieder ausgecheckt wer­den. Dafür auf "ausbuchen" klicken und das Auschecken bestätigten oder den QR-Code ein zweites Mal scannen.

Wenn Sie das Auschecken vergessen haben, kön­nen Sie sich auch noch nachträglich per „Platz scannen“-Funktion auschecken. Klicken Sie dafür auf den roten Button in der App und bestätigen Sie das Auschecken. Achten Sie aber darauf, sich direkt nach Veranstaltungsende an Ihrem Sitzplatz auszuchecken. Durch verspätetes Auschecken laufen Sie Gefahr, fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Für blinde und sehbeeinträchtigte Stu­die­ren­de hat DoBuS eine Anleitung zusammengestellt, wie das Ein- und Auschecken mit der TU-App per Voiceover funk­ti­o­niert.

Die TU-App ist für alle Smartphones mit iOS oder Android kostenlos unter folgendem Link erhältlich: https://www.tu-dortmund.de/tu-app/

Alle TU-Mitglieder kön­nen sich zum Ein- und Auschecken über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden oder die mobile Datenverbindung ihres Handy-Vertrages nut­zen.

Wenn die TU-App nicht genutzt wer­den kann, kann der QR-Code auch mit der Handykamera oder der Kamera am Laptop/Tablet fotografiert wer­den. Dann muss auf dem aufgezeigten Link geklickt wer­den, der direkt auf die richtige Seite im Service­Portal führt. Anschließend müssen noch die Kon­takt­da­ten eingegeben und das Einchecken bestätigt wer­den.

Verfügt Ihr mobiles Endgerät nicht über eine Kamera, kann das Ein- und Auschecken auch über einen Webbrowser erfolgen.  Der Link dafür ist: https://service.tu-dortmund.de/de/group/intra/rueckverfolgbarkeit. Ein beliebiges Gerät mit Internetzugang reicht aus, um sich ein- und auszuchecken. Dazu wird die ID-Nummer eingegeben, die auf den Aufklebern unter dem QR-Code steht. Alle TU-Mitglieder kön­nen sich über eduroam mit dem Uni-WLAN verbinden.

Wer über kein mobiles Gerät mit Internetzugang verfügt, muss sich schriftlich in eine Papierliste eintragen lassen. Die Lehrperson wird Ihre Daten erfassen und die di­gi­ta­le Nachpflege sicherstellen.

Wenn man sich in der App bereits an­ge­mel­det hat, so muss bei Erstanmeldungen im System nur die private Telefonnummer eingegeben wer­den. Ohne An­mel­dung in der App muss der Name, die private Adresse und eine private Telefonnummer angegeben wer­den. Es sind dabei Festnetznummern und Mobilfunknummern erlaubt. Die gleichen Angaben wer­den auch bei dem Ein- und Auschecken über den Webbrowser benötigt. Die Daten wer­den in der App gespeichert und müssen bei weiterer Nutzung nicht noch einmal eingegeben wer­den. Sie kön­nen jederzeit geändert wer­den.

Es wich­tig, dass Sie sich nach dem Besuch der Unibib bzw. nach der Lehr­ver­an­stal­tung wieder auschecken. Sie wer­den beim Verlassen der Unibib bzw. am Ende einer Lehr­ver­an­stal­tung nicht un­mit­tel­bar au­to­ma­tisch ausgecheckt. Erfolgt zwischenzeitlich keine Neuanmeldung an ei­nem anderen Platz, wer­den Sie erst nach mehreren Stunden au­to­ma­tisch abgemeldet.

Um im Infektionsfall die Kontaktpersonen präzise ermitteln zu kön­nen, bitten wir Sie, immer an das Auschecken zu denken. Andersfalls laufen Sie Gefahr, aufgrund der Datenlage fälschlicherweise als Kon­takt­per­son identifiziert zu wer­den.

Die Platzdaten wer­den für die rechtlich vorgeschriebene Rück­ver­folg­bar­keit an eine Datenbank ge­schickt, dort vier Wochen lang gespeichert und dann gelöscht.  Die erfassten Platzdaten wer­den streng vertraulich behandelt: Sie wer­den nur für die Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall genutzt, nicht für studienbezogene Meldungen wie z.B. Anwesenheitslisten. In Infektionsfall haben nur das Betriebliche Gesundheits­management und das Ge­sund­heits­amt Zugriff darauf. Die Kon­takt­da­ten wer­den vier Wochen nach Ausscheiden aus der TU Dort­mund und spätestens am Ende der Pan­de­mie gelöscht.

Über das System zur Rück­ver­folg­bar­keit sind alle Per­so­nen, die Kontaktpersonen waren, identifizierbar. Deren Kon­takt­da­ten wer­den er­mit­telt und gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung an das Ge­sund­heits­amt weitergeleitet. Den Prozess koordiniert das Betriebliche Gesundheits­management der TU Dort­mund.

Rechtliche Grund­la­gen

Die Daten wer­den auf Grundlage von §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung und §§2 und 8 der Einschreibeordnung der TU Dort­mund vom 20. August 2020 erfasst.

Gemäß der All­ge­mein­ver­fü­gung für den Hochschulbetrieb muss die Rück­ver­folg­bar­keit gemäß §4a der Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung bei Prüfungen und Lehr­ver­an­stal­tun­gen sichergestellt wer­den. Das bedeutet, dass neben Name und Adresse auch die Telefonnummer der Anwesenden erfasst wer­den muss. Die Einschreibeordnung der TU Dort­mund wurde entsprechend angepasst und im August 2020 vom Senat ver­ab­schie­det. Die Telefonnummer wird bei Anlässen wie Bewerbung und Einschreibung über das Studierenden­sekretariat (HIS) oder von den Systemen LSF und BOSS, z.B. bei Rückmeldung, Prüfungsanmeldung oder An­mel­dung zu einer Lehr­ver­an­stal­tung  einmalig abgefragt und gespeichert.

Die Platzdaten wer­den nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht.

Die Platzdaten wer­den aus­schließ­lich zur Rück­ver­folg­bar­keit im Infektionsfall nach §4a Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung genutzt. Es wer­den keine Anwesenheitslisten für den Lehrbetrieb generiert.

Die TU Dort­mund ist rechtlich verpflichtet, die Rück­ver­folg­bar­keit sicherzustellen. Per­so­nen, die nicht einchecken wol­len, sind deswegen vom Lehrbetrieb in Präsenz aus­zu­schlie­ßen. Wer sich nicht einchecken möch­te, muss auf die Online-Lehrangebote zurückgreifen.

Bei der Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung liegen die Daten beim Nutzer und nicht bei der Ein­rich­tung. Die TU Dort­mund muss als Ein­rich­tung aber die Rück­ver­folg­bar­keit sicherstellen und auf den Schutz aller achten. Deshalb reicht es nicht aus, wenn TU-Mitglieder die Co­ro­na-App der Bun­des­re­gie­rung nut­zen.

Hoch­schul­recht

Der Landtag hat am 14. April 2020 ein Paket an Gesetzesänderungen zur Bewältigung der Co­rona­krise be­schlos­sen, darunter auch eine Änderung des Hochschulgesetzes. Der neue Paragraph 82aMaß­nahmen zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pan­de­mie“ hat das Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft dazu ermächtigt, eine Rechts­ver­ord­nung zu erlassen, die den Hoch­schu­len Abweichungen von den Re­ge­lung­en im Nor­mal­be­trieb erlaubt, um wäh­rend der Co­rona­krise den Lehrbetrieb und die Funktionstüchtigkeit der Selbstverwaltung sicherzustellen. Ermöglicht wer­den sollen Abweichungen bei Prüfungen sowie der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, der Regel­studien­zeit, der Einschreibung und der Ar­beit und Amtszeit von Gremien.

Die ent­spre­chende Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung wurde am 15. April 2020 ver­öf­fent­licht und zuletzt am 31. De­zem­ber 2020 geändert. Am 27. Mai 2020 hat die TU Dort­mund eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzt bzw. ersetzt. Die Re­ge­lung­en wer­den im Folgenden erläutert.

Die Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung regelt in §6, dass der Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len nach Maßgabe gesonderter Anordnungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz zulässig ist. Das Mi­nis­te­ri­um für Ar­beit, Gesundheit und Soziales hat dazu eine All­ge­mein­ver­fü­gung für den Lehr- und Prü­fungs­be­trieb an Hoch­schu­len ver­öf­fent­licht, deren Re­ge­lung­en weiter unten erläutert wer­den.

Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund

Die vom Land NRW erlassene Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung hat das Rektorat dazu ermächtigt, im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten unter an­de­rem prü­fungs­recht­li­che Re­ge­lung­en zu erlassen, die die geltenden Prüfungsordnungen vorübergehend ergänzen oder ersetzen. So soll den He­raus­for­de­run­gen durch die Co­rona­krise begegnet wer­den. Die TU Dort­mund hat daher im Som­mer­se­mes­ter 2020 erstmals eine Co­ro­na-Ordnung für den Studien- und Prü­fungs­be­trieb be­schlos­sen. Diese trifft etwa Re­ge­lung­en zu Ein­schrei­be­vo­raus­setz­un­gen, zur Prüfungsform, zu Freiversuchen, der An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen, zu berufspraktischen Studienphasen und zu Vorleistungen für Prüfungen (s. unten). Am 23. De­zem­ber 2020 ist eine Änderung der Co­ro­na-Ordnung in Kraft getreten, die für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 neue Re­ge­lung­en zu Bonusversuchen und Regel­studien­zeit umfasst. Am 5. Februar 2021 wurde ein Absatz zu Online-Prüfungen ergänzt.

Die in dieser Ordnung getroffenen Re­ge­lung­en gelten vorrangig vor den Re­ge­lung­en in den jeweiligen Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (§2 Abs. 1). Für Bereiche des Studien- und Prüfungsbetriebs, die in dieser Ordnung nicht geregelt sind, kön­nen die jeweils zuständigen Prüfungsausschüsse ergänzende Re­ge­lung­en unter Be­rück­sich­ti­gung der An­for­der­ungen der Stu­di­en­gän­ge und unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes erlassen (§14). Die geänderte Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund gilt bis zum 30. September 2021. 

Wenn aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men eine besondere Einschreibevoraussetzung (künstlerische oder sonstige Eig­nung oder praktische Tätigkeit), die für die Zulassung er­for­der­lich ist, nicht erbracht oder nach­ge­wie­sen wer­den konnte, entscheidet der jeweilige Prü­fungs­aus­schuss bzw. die Fa­kul­tät, inwieweit andere Leis­tun­gen zu erbringen sind (§3).

Wenn eine Prüfung aufgrund der Co­ro­na-Schutz­maß­nah­men nicht oder nur unter erschwerten Be­din­gun­gen in der ursprünglich vorgesehenen Form durch­ge­führt wer­den kann, kann der zuständige Prü­fungs­aus­schuss über einen Wechsel der Prüfungsform ent­schei­den (§5 Abs. 1). Wurde bereits vor Inkrafttreten dieser Ordnung erfolglos ein Prüfungsversuch unternommen, ist für die Wiederholungsprüfung ebenfalls ein Wechsel der Prüfungsform mög­lich (§7 Abs. 1).

Aufgrund der Beschränkungen im Lehrbetrieb gelten für das Win­ter­se­mes­ter 2020/21 seit dem 23. De­zem­ber dieselben Re­ge­lung­en wie im Som­mer­se­mes­ter zuvor: Prüfungen, die im Som­mer­se­mes­ter 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 abgelegt und nicht bestanden wer­den, gelten als nicht unternommen. Jeder dieser Freiversuche gilt einmalig in jedem Prüfungsverfahren im Sinne eines wei­te­ren Versuchs (Bonusversuch). Der Bonusversuch gilt auch für Prüfungen, die zur Prüfungsphase des Win­ter­se­mes­ter 2020/21 gehören, aus organisatorischen Gründen aber nach dem 31. März 2021 abgelegt wer­den.

Von der Regelung ausgenommen sind Prüfungsversuche, die aufgrund eines Täuschungsversuchs mit „nicht bestanden“ bzw. „nicht aus­rei­chendbe­wer­tet wer­den. Wird die im Bonusversuch unternommene Prüfung nicht bestanden, ergibt sich kein weiterer Bonusversuch. 

Der Bonusversuch gilt nicht für Ab­schluss­ar­bei­ten. Über einen Bonusversuch bei wei­te­ren Prüfungsformen – bei­spiels­weise Planungsentwürfe, Hausarbeiten oder Vorträge – entscheidet der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Die Abmeldung von einer Prüfung richtet sich nach den Re­ge­lung­en der jeweiligen Prüfungsordnung. Kann man die Prüfung kurzfristig krankheitsbedingt nicht antreten, so muss wie üblich ein Nachweis eingereicht wer­den. Wird die Prüfung aus kurzfristigen besonderen Umständen, die der Pan­de­mie geschuldet sind, versäumt, so sind die Gründe gegenüber der/dem Prüfungsausschussvorsitzenden und/oder der Prü­fungs­ver­wal­tung glaubhaft darzulegen.

Die Prüferinnen und Prüfer ermöglichen es den Stu­die­ren­den, innerhalb einer angemessenen Frist die Prüfungsunterlagen einzusehen (§9 Abs. 1). Dies kann auf elektronischem Weg oder vor Ort unter Beachtung der Hy­giene­vor­schriften erfolgen. Für Stu­die­ren­de, die hinsichtlich des Corona­virus SARS-CoV-2 zu Risikogruppen gehören oder Angehörige haben, die zu Risikogruppen gehören, kann auf Antrag eine Einsichtnahme aus­schließ­lich auf elektronischem Weg vorgesehen wer­den. In diesem Fall ist ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Risikogruppe er­for­der­lich (§9 Abs. 2).

Bei einer Einsichtnahme vor Ort muss das Hygienekonzept ein­ge­hal­ten wer­den. In­for­ma­ti­onen finden Sie dazu im Service-Portal.

Die Vo­raus­set­zun­gen für ein im Stu­di­en­gang integriertes Auslandssemester, Praxissemester oder eine andere berufspraktische Studienphase kön­nen zu ei­nem späteren Zeitpunkt nach­geholt wer­den. Zudem kann der Prü­fungs­aus­schuss über mögliche fachlich und inhaltlich angemessene Alternativen ent­schei­den (§11 Abs. 1). Können im Studienverlaufsplan vorgesehene Praktika derzeit nicht abgeleistet oder bereits begonnene Praktika nicht beendet wer­den, kann der Prü­fungs­aus­schuss über angemessene Ersatzleistungen ent­schei­den. Dabei sollen folgende Richtlinien gelten: Bei externen Praktika (außer Lehramt) reichen 75% der üblichen Leis­tun­gen für eine An­er­ken­nung aus. Bei 50 bis 75% wird eine zusätzliche, vom Prü­fungs­aus­schuss festzulegende Ersatzleistung gefordert. Wurde weniger als die Hälfe erbracht, muss die Leistung wie­der­holt wer­den.

Die Ordnung be­schreibt in §11 Abs. 2 Re­ge­lung­en für folgende Praxisphasen in Lehr­amts­stu­dien­gäng­en: das Berufsfeldpraktikum, das Eignungs- und Orientierungspraktikum sowie das Praxissemester. Weitere Re­ge­lung­en betreffen die Ausgestaltung der The­o­rie-Praxis-Be­rich­te bzw. der The­o­rie-Praxis-Reflexion. Details dazu erläutert das DoKoLL.

Der zuständige Prü­fungs­aus­schuss kann regeln, dass Zulassungsvoraussetzungen wie die erfolgreiche Teilnahme an anderen Ver­an­stal­tun­gen für alle Stu­die­ren­den des Studiengangs übergangsweise gelockert oder ausgesetzt wer­den (§12 Abs. 1). Es soll mög­lich sein, auch jene Studienabschnitte zu wählen, für die die oder der Stu­die­ren­de noch nicht die erforderliche Anzahl an Leistungspunkten erreicht hat (§12 Abs. 2). Dies gilt ebenfalls für die An­mel­dung von Ab­schluss­ar­bei­ten und sonstigen schriftlichen Hausarbeiten (§12 Abs. 3).

Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung

Mit der vom Mi­nis­te­ri­um für Kultur und Wis­sen­schaft (MKW) erlassenen „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ wird festgelegt, dass sich die Regel­studien­zeit für im Sommer­semester 2020 oder im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 eingeschriebene Stu­die­ren­de um jeweils ein Semester erhöht. Zudem erlaubt das MKW den Rektoraten, Sonderregelungen zu treffen, um den Lehrbetrieb und die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung aufrecht zu er­hal­ten. Dazu gehören ins­be­son­de­re Re­ge­lung­en zu Prüfungsformen, Teilnahmevoraussetzung und An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen oder sonstigen Leis­tun­gen, aber auch zu Lehrformaten. Fristen zur Einschreibung und Einreichung der er­for­der­lichen Nachweise kön­nen ver­schoben wer­den. Gremien kön­nen Sitzungen digital durchführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege fassen. Auch kön­nen Gremienwahlen verlegt wer­den, wenn Wahlen nicht durchführbar sind. Details dazu finden Sie in den nachfolgenden Fragen und Antworten.

Die „Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung“ erlaubt den Hoch­schu­len ausdrücklich Online-Prüfungen durch­zu­führen (§6). Die Hoch­schu­len dürfen zudem Sonderregelungen zur Prüfungsform treffen (§7 Abs. 1), sodass etwa Klausuren auch durch andere Prüfungsformen ersetzt wer­den könnten. Auch Teilnahmevoraussetzungen dürfen geändert wer­den (§7 Abs. 2), damit ausfallende Angebote den allgemeinen Studienfortschritt nicht stoppen. Einzelheiten zu Prüfungsregelungen trifft das Rektorat im Benehmen mit den Fa­kul­tä­ten (§7 Abs. 5). Die Rektorate dürfen auch Sonderregelungen erlassen, um die An­er­ken­nung von Prüfungsleistungen zu erleichtern (§9). Welche Re­ge­lung­en das Rektorat der TU Dort­mund auf dieser Grundlage erlassen hat, ist unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben).

Die Rektorate dürfen Sonderregelungen zur Art der Durchführung von Lehr­ver­an­stal­tun­gen erlassen (§8), damit Formate sachgerecht an die neuen An­for­der­ungen angepasst wer­den kön­nen. Die Re­ge­lung­en, die das Rektorat der TU Dort­mund diesbezüglich erlassen hat, sind unter „Co­ro­na-Ordnung der TU Dort­mund“ aufgeführt (siehe oben). Auch kön­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen vom Semesterplan abweichend auf einen anderen Zeitpunkt ver­schoben wer­den (§8).

Die Sonderregelungen haben keine Aus­wir­kungen auf die Akkreditierung der Stu­di­en­gän­ge (§11). Der Akkreditierungsrat hatte bereits mit Beschluss vom 27. März 2020 die Anzeigepflicht für wesentliche Änderungen ausgesetzt.

Für alle im Sommer­semester 2020 und/oder Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 und/oder Som­mer­se­mes­ter 2021 eingeschriebenen Stu­die­ren­den erhöht sich die individualisierte Regel­studien­zeit um jeweils ein Semester (§10). Wurde die individualisierte Regel­studien­zeit bereits für das Som­mer­se­mes­ter 2020 um ein Semester erhöht, wird diese um ein wei­te­res Semester erhöht, wenn die betroffenen Stu­die­ren­den auch im Win­ter­se­mes­ter 2020/2021 an der TU Dort­mund eingeschrieben oder zugelassen waren. Gleiches gilt für das Som­mer­se­mes­ter 2021.  Auf diese Weise kön­nen nachteilige Aus­wir­kungen aus dem ein­ge­schränk­ten Lehrbetrieb für Stu­die­ren­de abgemildert wer­den. Mit der Erhöhung der individualisierten Regel­studien­zeit geht auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer einher.

Die Hoch­schu­len dürfen kurzfristig Fristen für die Einschreibung anpassen. Zudem kann das Rektorat Re­ge­lung­en erlassen, die die Art und Weise betreffen, in der der Nachweis einer studiengangsbezogenen besonderen Vorbildung oder sonstigen Eig­nung erbracht wird (§12 Abs. 1).

Gremien kön­nen ih­re Sitzungen wäh­rend der Co­rona­krise per Video- oder Telefonkonferenz durchführen, auch eine Mischform aus elektronischer und physischer Anwesenheit ist zulässig (§5 Abs. 5). Zudem er­mög­licht die Rechts­ver­ord­nung, dass Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst wer­den. Über die Beschlüsse ist die Öffentlichkeit durch geeignete Maß­nahmen zu in­for­mie­ren (§5 Abs. 2). Eine Handreichung zur di­gi­ta­len Ar­beit der Gremien steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung.

Das Rektorat kann Wahlen zur Besetzung von Hochschulgremien verschieben, wenn diese nicht durchführbar sind; das gilt jedoch nicht für Rektoratswahlen (§3). Wahlen der Mitglieder des Rektorats kön­nen auch in elektronischer Form oder per Briefwahl erfolgen (§5 Abs. 4). Der AStA kann eine Verschiebung ebenfalls für Gremien der Stu­die­ren­den­schaft ent­schei­den (§4). Die Amtszeit der neu gewählten Mitglieder endet davon unberührt zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt (§3 Abs. 2 und §4 Abs. 2). Werden Gremienwahlen per elektronischer Stimmabgabe durch­ge­führt, ist keine Versicherung an Eides statt er­for­der­lich (§3 Abs. 4).

Da die TU Dort­mund über ein erprobtes Online-Wahlportal verfügt, konn­ten die Gremienwahlen und die Wahl zum Stu­die­ren­den­par­la­ment an der TU Dort­mund in der Zeit vom 15. bis 25. Juni 2020 plangemäß durch­ge­führt wer­den. Auch der AStA prüft, ob die Mög­lich­keit einer Stimmabgabe in elektronischer Form eingeführt wird (§4 Abs. 5). Auch die Fachschaftswahlen kön­nen nach §4 Abs. 5 in elektronischer Form durch­ge­führt wer­den.

For­schung

Im laufenden Win­ter­se­mes­ter sollen durchgängig bevorzugt di­gi­ta­le Prüfungen an­ge­bo­ten wer­den. Die Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung erlaubt dies ausdrücklich. Im Service­Portal sind die „Ordnung zur Umsetzung der Co­ro­na-Epidemie-Hoch­schul­ver­ord­nung für Promotions- und Habilitationsordnungen an der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund“ und ein „Leit­fa­den zur Durchführung von münd­lichen Prüfungen in Promotionsverfahren und münd­lichen Habilitationsleistungen“ verfügbar. Präsenzprüfungen sind laut Co­ro­na-Schutz­ver­ord­nung nur zulässig, wenn sie aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht verlegt wer­den kön­nen oder eine Verlegung den Prüflingen nicht zumutbar ist. 

Für ex­peri­men­telle For­schung in Laboren oder Werkstätten kön­nen beim Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz bereichsspezifische Hy­giene­kon­zepte zur Genehmigung eingereicht wer­den. Die jeweiligen Bereiche müssen für die neue Betriebsweise eine Arbeitsplatzbeschreibung und ein Schutzkonzept aufstellen. Weitere In­for­ma­ti­onen zu den Anträgen finden Sie unter „Arbeits­orga­ni­sa­tion“. Von Forschungs­arbeiten, die Pub­li­kums­verkehr erfordern, ist möglichst abzusehen.

Ja, die Geschäftsstellen der großen Fördergeber arbeiten weiter, wenn auch teilweise mit leichten Ein­schrän­kungen. Derzeit gibt es keinen Grund anzunehmen, dass sich die Co­rona­krise auf Fördervolumina oder Bewilligungsquoten auswirkt. Bei der Begutachtung ist allerdings von Verzögerungen oder Abweichungen vom regulären Ver­fah­ren auszugehen. Viele Fördergeber haben Fristen und Stichtage ver­schoben (s. u. für weiterführende In­for­ma­ti­onen). Bei Fragen zur Antragstellung und -ausarbeitung un­ter­stützt das Referat For­schungs­för­de­rung.

Die großen Fördergeber zeigen sich weitgehend kulant hinsichtlich Mittelbedarfen, -fortzahlungen und Berichtspflichten. Die Deutsche Forschungs­gemein­schaft (DFG) stellt etwa bei nachweislichen Ein­schrän­kungen durch die Pan­de­mie zusätzliche Personal- und Sachmittel für bis zu drei Monate zur Ver­fü­gung. Auch Sti­pen­di­en kön­nen ver­längert oder in Inlandsstipendien umgewandelt wer­den. Für koordinierte Programme ist die Beantragung zusätzlicher Mittel mög­lich, Promotionsstellen in Gra­du­ier­ten­kol­legs kön­nen zudem kostenneutral um bis zu 12 Monate ver­längert wer­den. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie fortlaufend aktualisiert auf den Seiten der DFG. Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bildung und For­schung (BMBF) erleichtert die Be­din­gun­gen für die Projektförderung. Die konkrete Umsetzung liegt dabei weiterhin bei den einzelnen Projektträgern. Im Rah­men des Pro­gramms Horizon 2020 wurde signalisiert, dass hinsichtlich der Verschiebung von Deadlines und der Verlängerung von Projekten in­di­vi­du­elle Absprachen mög­lich sind. Bitte nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit Ihrem Fördergeber auf.

Um Wissen­schaft­lerinnen und Wis­sen­schaft­lern in der Qualifizierungsphase mehr Flexibilität und Planungssicherheit zu gewährleisten, ver­längert sich die zulässige Befristungsdauer für Ar­beits­ver­hält­nis­se, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestanden haben, um sechs Monate. Im September 2020 hat das BMBF darüber hinaus von der Ermächtigung in § 7 Abs. 3 Satz 2 WissZeitVG Gebrauch ge­macht und durch Rechts­ver­ord­nung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer um wei­tere sechs Monate ver­längert. Für Ar­beits­ver­hält­nis­se, die nach dem 30. September 2020 bis ein­schließ­lich 31. März 2021 neu begründet wurden, beträgt die Verlängerung der ins­ge­samt zulässigen Befristungsdauer pauschal sechs Monate. 

Die Regelung bedeutet nicht, dass sich entsprechend be­ste­hen­de Ar­beits­ver­hält­nis­se au­to­ma­tisch verlängern. Es bedarf in jedem Einzelfall eines gesonderten Antrags der Fa­kul­tä­ten und Ein­rich­tun­gen in der üblichen Form. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im Service­Portal.

Arbeits­orga­ni­sa­tion und Arbeitsrecht

Alle Be­schäf­tig­ten sollen ih­re Ar­beit bis auf Weiteres im Home­office verrichten und nur bei zwingenden dienstlichen Belangen vor Ort arbeiten. Bürotätigkeiten eignen sich grundsätzlich für das Home­office, daher ist den Be­schäf­tig­ten hier das Home­office zu ermöglichen. Zwingende dienstliche Belange für das Arbeiten vor Ort kön­nen z.B. bei Labortätigkeiten, Arbeiten in Werkstätten, beim Postdienst, der Baubeaufsichtigung oder bei Aufzeichnungen von Vorlesungen vor Ort vorliegen. Bei der Ar­beit im Home­office haben die Be­schäf­tig­ten in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen. Bei der Ar­beit vor Ort sind die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts einzuhalten.

Wenn bezüglich des Arbeitsorts im Einzelfall keine Einigung zwischen der oder dem Vor­gesetz­ten und der Mit­ar­bei­te­rin oder dem Mit­ar­bei­ter erzielt wird, haben die Vorgesetzen dem Dezernat Personal die Gründe für die zwingende Ar­beit in Präsenz detailliert schriftlich darzulegen. Auf Grundlage dieser Begründung entscheidet das Dezernat Personal im Streitfall abschließend über den Arbeitsort.

Die Erfassung der Arbeitszeit im Gleitzeitsystem bleibt weiterhin ausgesetzt.

Die Hoch­schul­lei­tung der TU Dort­mund hat mit den Per­so­nal­ver­tre­tungen Anfang De­zem­ber 2020 einen Leit­fa­den zum Home­office für Be­schäf­tigte der TU Dort­mund ab­ge­stimmt. Das Dokument gibt Vor­gesetz­ten praktische Hinweise, wie Heimarbeitsplätze für ein effizientes Arbeiten aus­ge­stattet wer­den kön­nen. Dazu gehören Mobiliar ebenso wie IT-Geräte und IT-An­wen­dungen. Der Leit­fa­den geht auch darauf ein, wie Wei­ter­bil­dung von zuhause aus erfolgen kann und welche spezifischen Angebote es zum The­ma Home­office gibt. Der Leit­fa­den ist im Serviceportal verfügbar. 

Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ent­wickelt das allgemeine Hygienekonzept kontinuierlich weiter. Alle TU-Mitglieder kön­nen die jeweils aktuelle Fassung im Service-Portal einsehen. Es be­schreibt grundsätzliche Regeln sowie spezielle Regeln für ver­schie­de­ne Szenarien wie Ar­beit im Büro, Arbeiten in Werkstätten, mündliche Prüfungen, Klausuren, Klausureinsichten, Lehrbetrieb in Präsenz, Sitzungen/Besprechungen, For­schung im Labor und Laborpraktika. Die Hilfestellung für die Be­schäf­ti­gung von Risikopersonen (Anlage 1) wurde am 25. August aktualisiert.

Die wichtigste Regel ist Abstand zu halten. Dies bedeutet u.a., dass möglichst in Einzelbüros gearbeitet wer­den soll. Wo dies nicht mög­lich ist und die Räu­me groß genug sind (10 qm pro Person), kön­nen mehrere Per­so­nen unter Einhaltung der Ab­stands­re­geln in ei­nem Raum arbeiten. In allen Gebäuden und Räumen ist verpflichtend eine medizinische Maske zu tragen. Lediglich an fest zugewiesenen Arbeitsplätzen ohne Pub­li­kums­verkehr darf diese abgenommen wer­den, sofern die Hygieneregeln wie der Min­dest­ab­stand ein­ge­hal­ten wer­den. Es müssen Anwesenheitslisten geführt wer­den, um im Falle einer Infektion die Kontaktverfolgung zu ermöglichen. Das Hygienekonzept be­schreibt auch Vorgaben zur Nutzung von Aufzügen, Teeküchen oder Sanitäranlagen sowie die Reinigung gemeinschaftlich genutzter Geräte. Wo immer mög­lich, sollte die Kom­mu­ni­ka­ti­on digital erfolgen.

Zwingende Voraussetzung für die Präsenzarbeit  ist, dass die Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ein­ge­hal­ten wer­den. Für das Arbeiten im Büro hat das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz ein eigenes Kapitel im allgemeinen Hygienekonzept er­ar­bei­tet und zudem ein Videotutorial erstellt. Bei Abweichungen von den Vorgaben des allgemeinen Hygienekonzepts ist Kontakt mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz aufzunehmen.

Gemäß dem Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar müssen bei zwingend er­for­der­lichen Arbeiten in Präsenz medizinische Masken getragen wer­den, wenn der Abstand nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Das Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz wird den Dekanaten und sonstigen Ein­rich­tun­gen zertifizierte OP-Masken zur Ver­fü­gung stellen, die an die Be­schäf­tig­ten für Präsenzarbeit ausgegeben wer­den kön­nen. Ein Kontingent an FFP2-Masken steht zur Ver­fü­gung, wenn in besonderen Situationen zwingend ohne Min­dest­ab­stand gearbeitet wer­den muss.

Ein Video im Service­Portal er­klärt den richtigen Umgang mit FFP2-Masken.

Das Allgemeine Hygienekonzept der TU Dort­mund wurde um eine Handreichung für die Durchführung von Lehr- und Pra­xis­ver­an­stal­tun­gen in Präsenz ergänzt, sodass Fa­kul­tä­ten für Ver­an­stal­tun­gen, die den dort beschriebenen Rah­men einhalten, kein eigenes gesondertes Hygienekonzept erstellen müssen.

Für Lehr­ver­an­stal­tun­gen mit besonderer Interaktion, in Sport oder Musik muss weiterhin mit ei­nem gesonderten Hygienekonzept die Einhaltung der notwendigen Infek­tions­schutz­maß­nah­men sichergestellt wer­den. Für den For­schungs­be­trieb in Laboren und Werkstätten ist es ebenfalls er­for­der­lich, ein bereichsspezifisches Hygienekonzept zu erstellen.

Die erarbeiteten Hy­giene­kon­zepte wer­den vom Referat Ar­beits-, Umwelt und Ge­sund­heits­schutz überprüft. Das Team des Referats steht auch zur Be­ra­tung gerne zur Ver­fü­gung.

Die Be­schäf­tig­ten, die ihren Dienst im Home­office verrichten, haben in jedem Fall wäh­rend der Kernarbeitszeit ih­re Er­reich­bar­keit sicherzustellen und sich in Bereitschaft für den Fall zu halten, dass ih­re Präsenz an der TU Dort­mund vom Vor­gesetz­ten eingefordert wird.

Vor dem Hintergrund der Co­ro­na-Pan­de­mie kön­nen Elternteile im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind 30 statt 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 60 Arbeitstage pro Kind. Bei mehreren Kindern haben Alleinerziehende ins­ge­samt einen Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Der Anspruch gilt auch dann, wenn Eltern ih­re Kinder selber zu Hause betreuen. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auf den Seiten des Familien-Service der TU Dort­mund.

Auch wenn Kitas und Schulen aufgrund der „Notbremse“ schließen müssen, bleibt laut Co­ro­na-Betreuungsverordnung des Landes NRW eine Notbetreuung bestehen. Weitere In­for­ma­ti­onen dazu bietet der Familien-Service, der Eltern auch zu wei­te­ren Fragen berät.

Werden Be­schäf­tigte durch das zuständige Ge­sund­heits­amt unter Qua­ran­täne gestellt, ist diese Anordnung bindend. Für die Zeit von sechs Wochen wird das Gehalt wie bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlt. Danach wird die Entgeltzahlung eingestellt und es gelten die Re­ge­lung­en zum Krankengeld.

Im Rah­men der „Notbremse“ gilt die Ausgangssperre derzeit nur für die Nachtstunden. Sollten in dieser Zeit dringend erforderliche Arbeiten anfallen, die zwingend vor Ort erledigt wer­den müssen, kön­nen Passierscheine ausgestellt wer­den. Bitte wenden Sie sich dazu bei Bedarf an das Dezernat Personal.

Weitere Hinweise für Führungskräfte

Identifizieren Sie Schlüsselelemente in den Arbeitsabläufen und sorgen Sie für Vertretungsregeln in diesen Be­rei­chen, damit die krankheitsbedingte Abwesenheit einer Person nicht die Funktionsfähigkeit der gesamten Organisationseinheit gefährdet oder beeinträchtigt.

Bitte treffen Sie Planungen für ver­schie­de­ne mögliche Szenarien einer Schließung. Dieser Punkt bleibt aktuell, da das In­fek­tions­ge­sche­hen sehr dynamisch ist und kurzfristig neue Maß­nahmen be­schlos­sen wer­den kön­nen.

(1) Im Falle einer Ausgangssperre kön­nen für dringend erforderliche Arbeiten, die zwingend vor Ort erledigt wer­den müssen, Passierscheine ausgestellt wer­den. Bitte wenden Sie sich dazu bei Bedarf an das Dezernat Personal. Im Rah­men der „Notbremse“ gilt die Ausgangssperre derzeit nur für die Nachtstunden.

(2) Ein wei­te­res denkbares Szenario wäre ein behördlich angeordnetes Be­tre­tungs­verbot. In diesem Fall könnten vor Ort nur noch solche Arbeiten durch­ge­führt wer­den, die zur Abwehr von Gefahren und Schäden dringend er­for­der­lich sind. Bitte halten Sie dafür Listen von Schlüsselpersonen und er­for­der­lichen Ma­te­ri­alien bereit.

(3) Sollte für einen Teilbereich ein Be­tre­tungs­verbot aufgrund eines lokal erhöhten Infektionsrisikos behördlich angeordnet wer­den, ist den Vorgaben der Behörden Folge zu leisten.

Führungskräfte, die einen be­son­ders sensiblen Bereich verantworten, sollten sich zur Planung der Szenarien 2 und 3 mit dem Referat Ar­beits-, Umwelt- und Ge­sund­heits­schutz (Gefahrenbewertung) sowie dem Dezernat Bau- und Fa­ci­li­ty­ma­nage­ment (Zugangsregelungen) in Ver­bin­dung setzen.

Impfung

Bis zur Aufhebung der Priorisierung am 7. Juni war eine Impfung in den Impfzentren für Hochschulangehörige NRW-weit nicht mög­lich. Obschon Mitglieder von Hoch­schu­len zur Berufsgruppe mit erhöhter Impfpriorität (Prio 3) gelten, waren sie laut Landeserlass bis dato nicht zu einer Impfung in Impfzentren berechtigt. Das Land informiert darüber, welche Gruppen sich zu­künf­tig dort impfen lassen kön­nen. Bis voraus­sicht­lich Mitte Juni wer­den nur Zweitimpfungen mög­lich sein.

Hausärzte dürfen seit Mai alle Berufsgruppen mit Impfpriorität 3 impfen, dazu gehören auch Per­so­nen, die an Hoch­schu­len tätig sind. Je nach Terminkapazität und Länge der Warteliste ist die Impfung beim Hausarzt mög­lich. Dafür ist eine Arbeitgeberbescheinigung er­for­der­lich, die vom Vor­gesetz­ten unterzeichnet und gestempelt wer­den muss. Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob eine solche Bescheinigung auch nach Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni noch er­for­der­lich ist.
Die Arbeitgeberbescheinigung steht im Service­Portal zur Ver­fü­gung. 

Eine Impfung durch den betriebsärztlichen Dienst der TU Dort­mund ist derzeit noch nicht mög­lich. Sie wird absehbar auch nur in geringem Umfang an­ge­bo­ten wer­den kön­nen, da die Höchstmenge an bestellbaren Impfdosen bisher im niedrigen zweistelligen Bereich liegt. Sobald genauere In­for­ma­ti­onen zur Impfung vorliegen, wer­den wir Sie in­for­mie­ren.

Nach aktueller Rechtslage dürfen Betriebsärzte nur Be­schäf­tigte impfen, keine Stu­die­ren­den. Die Hochschulrektorenkonferenz setzt sich für ein Impfangebot für Stu­die­ren­de ein. Die Landesregierung stellte Mitte Juni Sonderimpfangebote für Stu­die­ren­de an den Hoch­schu­len in Aussicht. Noch vor Beginn des Wintersemesters soll nach Lö­sun­gen gesucht wer­den, Stu­die­ren­den gesonderte Impfangebote zu ma­chen, da womöglich zahl­reiche Stu­die­ren­de keinen Hausarzt haben.

Per­so­nen, die vollständig geimpft sind, sind laut Coronaschutz-Verordnung NRW negativ getesteten Per­so­nen gleichgestellt. Da sie sich selbst infizieren und andere anstecken kön­nen, müssen sie Abstands- und Hygieneregeln weiter einhalten, ebenso sind die be­ste­henden Maß­nahmen zum Ar­beits- und Ge­sund­heits­schutz aufrechtzuerhalten. Dies gilt auch für Genesene.

In­ter­natio­na­ler Austausch

Einreisende und Rückkehrer aus dem Ausland müssen sich an die aktuellen Testpflichten bzw. Quarantänevorgaben halten. Für Einreisende aus den meisten Nicht-EU-Ländern gibt es Ein­reise­be­schrän­kungen. Mehr In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie unter Reiseverkehr.

TU-Mitglieder, die Besuch aus dem Ausland erwarten, wer­den gebeten, die Gäste über sämtliche geltenden Beschränkungen zu in­for­mie­ren und den Aufenthalt gegebenenfalls abzusagen oder zu verschieben.

Internationale Stu­die­ren­de

Ob Sie sich nach ihrer Einreise testen lassen müssen oder in häusliche Qua­ran­täne müssen, richtet sich nach den aktuellen Vorschriften des Bundeslandes NRW. Da diese unter an­de­rem abhängig von der Ent­wick­lung der Infektionszahlen in Deutsch­land sind, lesen Sie bitte regelmäßig die Checkliste des Referats Inter­natio­nales zur Einreise nach Deutsch­land. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie auch unter Reiseverkehr.

 

Wer für das Stu­di­um nach Deutsch­land einreist, benötigt zwingend eine deutsche Kranken­ver­sicherung. Wer zu­nächst von außerhalb Deutsch­lands das Stu­di­um aufnehmen wird, benötigt vorerst keine deutsche Kranken­ver­sicherung. Die Krankenversicherungspflicht tritt bei Einreise nach Deutsch­land dann rückwirkend zum Semesterbeginn in Kraft.

Grundsätzlich muss jede bzw. jeder Stu­die­ren­de der TU Dort­mund den Sozialbeitrag bezahlen. Wer sich jedoch nachweislich wäh­rend des gesamten Semesters im Ausland befand, kann beim AStA bis zum 15. September 2021 für das Som­mer­se­mes­ter 2021 eine Rückerstattung des Beitrags für das NRW-Semesterticket beantragen.

Sollten Sie nach Deutsch­land einreisen, kann Ihnen der Studierendenausweis („Uni-Card“) per Post zugesandt wer­den.

Neu eingeschriebene Stu­die­ren­de, die sich noch in ihrem Heimatland befinden, wer­den vorerst keinen Studierendenausweis er­hal­ten.

Ihr gültiger Aufenthaltstitel für Deutsch­land verliert seine Gültigkeit, wenn Sie sich länger als sechs Monate am Stück im Ausland aufhalten. Aufgrund der weltweiten Reise­be­schrän­kungen gibt es eine Ausnahme: Sollten Sie sich im Ausland befinden und keine Mög­lich­keit haben, innerhalb von sechs Monaten nach Deutsch­land zurückzukehren, kön­nen Sie eine Fristverlängerung beantragen. Dieser Antrag muss vor Ablauf der Frist bei der zuständigen Ausländerbehörde gestellt wer­den und kann formlos erfolgen, zum Beispiel per E-Mail.

Eine direkte Verschiebung der Zulassung ist nicht mög­lich, es muss erneut eine form- und fristgerechte Bewerbung für das Win­ter­se­mes­ter 2021/22 oder für das Som­mer­se­mes­ter 2022 eingereicht wer­den.

Daher gilt: Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die sich aktuell nicht ein­schrei­ben kön­nen, bewerben sich bitte für das Win­ter­se­mes­ter 2021/22 oder das Som­mer­se­mes­ter 2022 neu und fügen der Bewerbung ihren Zugangs- oder Zu­lassungs­bescheid für das Som­mer­se­mes­ter 2021 bei.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich über die entsprechenden Bewerbungszeiträume und Bewerbungsfristen sowie über den Bewerbungsprozess auf der Seite des Referat Inter­natio­nales.

Aus­tausch­stu­die­rende (Incomings)

Stu­die­ren­de im Erasmus+ Pro­gramm kön­nen ih­re Fragen per Mail an das Erasmus- Team richten.

Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) kön­nen sich per Mail an das Exchange-Students-Team wenden.

Die TU Dort­mund empfängt im Som­mer­se­mes­ter 2021 Aus­tausch­stu­die­rende (so­ge­nannte Incomings), die sich firstgerecht für einen Aufenthalt beworben haben und angenommen wurden. Das Referat Inter­natio­nales informiert die Incomings über die Besonderheiten, die in Bezug auf die Co­ro­na-Situation zu beachten sind per E-Mail.

Bei Fragen kön­nen sich Erasmus-Stu­die­ren­de per Mail an das Erasmus-Team und Stu­die­ren­de im Übersee-Pro­gramm (ISEP, USA-Pro­gramm, weltweit) per Mail an das Exchange-Students-Team wenden.

Aus­tausch­stu­die­rende (Outgoings)

Einzelne für Frühjahr und Sommer 2021 geplante Programme hat der DAAD gänzlich ausgesetzt. Mög­lich­keiten für Outgoings sind im Som­mer­se­mes­ter 2021 beschränkt. TU-Stu­die­ren­de kön­nen im Ausland stu­die­ren, sofern keine Reise­be­schrän­kungen vorliegen und die Gastuniversität Incoming-Stu­die­ren­de aufnimmt. In­for­ma­ti­onen zu Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen vermittelt das Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund.

In einigen Stipendienprogrammen (z.B. Erasmus+ und PROMOS) kön­nen Sie Ihr Pro­gramm zuerst virtuell starten und ggf. zu ei­nem späteren Zeitpunkt ausreisen. Erkundigen Sie sich beim Referat Inter­natio­nales der TU Dort­mund über die Be­din­gun­gen für Ihr Stipendienprogramm.

Im Rah­men der einzelnen Sti­pen­dien­pro­gramme wird es Re­ge­lung­en geben, damit Stu­die­ren­de einen Teil der För­de­rung behalten kön­nen, auch wenn ihr Aufenthalt nicht den Mindestzeitraum für das Sti­pen­dium erfüllt. Momentan ist der Prozess sehr dynamisch. Alle betroffenen Stu­die­ren­den wer­den regelmäßig über aktuelle Ent­wick­lungen via E-Mail informiert.

Erlässt eine Partnerhochschule Studiengebühren, müssen Sie nichts davon zurückzahlen.

Reiseverkehr

Durch die neue Co­ro­na-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 wer­den die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten und Quarantäneregelungen bundeseinheitlich geregelt. Dabei wird zwischen drei Kategorien unterschieden: Ri­si­ko­ge­biete, Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete. Das RKI ver­öf­fent­licht auf seiner Web­sei­te eine Liste mit den Ländern der Kategorien. Per­so­nen, die berufs- oder studienbedingt in Grenzgebieten pendeln, müssen sich bis zu zwei Mal in einer Arbeitswoche testen lassen.

Seit dem 30. März 2021 müssen alle Per­so­nen, die per Flugzeug nach Deutsch­land einreisen, vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorlegen. Der Genesenen- oder Impfnachweis wird als gleichwertig zum Testnachweis ebenfalls anerkannt. Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus ei­nem Risikogebiet stattfindet. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf grundsätzlich höchs­tens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden sein.

Für die Einreise aus Ri­si­ko­ge­bieten gilt: Per­so­nen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutsch­land in ei­nem – zum Zeitpunkt der Einreise – als Risikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise unverzüglich für einen Zeitraum von min­des­tens zehn Tagen in Qua­ran­täne begeben. Wer genesen, geimpft oder negativ getestet ist, muss einen entsprechenden Nachweis der zuständigen Behörde vorlegen. Dann bedarf es nicht der Qua­ran­täne. Zusätzlich müssen sich Reisende aus Ri­si­ko­ge­bieten vor ihrer Einreise nach Deutsch­land über die di­gi­ta­le Einreiseanmeldung registrieren. Dort müssen auch die Test-, Genesenen- oder Impfnachweise hoch­ge­la­den wer­den.

Nach Aufenthalt in ei­nem Hochinzidenzgebiet kann die Qua­ran­täne frühestens nach dem fünften Tag durch eine ne­ga­ti­ve Testung vorzeitig beendet wer­den. Impf- und Genesenennachweise kön­nen einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien.

Bei Einreise aus ei­nem Virusvarianten-Gebieten gilt: Alle – auch Genesene oder Geimpfte - müssen eine strikte 14-tägige Qua­ran­täne einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier vor dem Hintergrund der besonderen Gefährlichkeit der Virusvarianten nicht. Für bestimmte Gruppen gelten Aus­nah­me­re­ge­lungen.Für Virusvarianten-Gebiete besteht ein Beförderungsverbot. Beförderungsunternehmen, z.B. Flug- oder Bahngesellschaften, dürfen keine Per­so­nen aus diesen Ländern nach Deutsch­land befördern. Die Beförderung ist nur in Ausnahmefällen mög­lich.

Bund und Länder betonen weiterhin, wo immer mög­lich, auf jegliche Reisen zu verzichten.

Seit dem 1. Oktober 2020 gilt eine Reisewarnung für alle Länder, die das RKI in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt in einer tagesaktuellen Liste als Ri­si­ko­ge­biete führt.

Es gibt in einigen Ländern nach wie vor Ein­schrän­kungen im inter­natio­nalen Luft- und Reiseverkehr. Weltweit haben Staaten Ein­reise­be­schrän­kungen erlassen und das öffentliche Leben ein­ge­schränkt. Das Risiko, dass Reisende ih­re Rückreise aufgrund der zunehmenden Ein­schrän­kungen nicht mehr antreten kön­nen, ist in vie­len Destinationen derzeit hoch.

Tagesaktuelle In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie bei der IATA (auf Englisch) oder beim Auswärtigen Amt.

Grundsätzlich sind nicht zwingend not­wen­dige Dienstreisen zu vermeiden. Nicht zu vermeidende Dienstreisen dürfen unternommen wer­den, wenn die AHA-Regeln und Hy­giene­vor­schriften am Zielort ein­ge­hal­ten wer­den kön­nen.

Dienstreisen ins Ausland dürfen nur in Gebiete erfolgen, die auf der Web­sei­te des RKI nicht als Risiko-, Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet ausgewiesen sind. Hierzu beachten Sie bitte auch unsere weitergehenden Hinweise unter „Reiseverkehr“.

Buchungen im Zu­sam­men­hang mit Dienstreisen sollten möglichst kurz vor Reiseantritt und mit möglichst flexiblen Be­din­gun­gen vorgenommen wer­den, um Stornierungskosten im Falle erneuter Ein­schrän­kungen zu mi­ni­mie­ren.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich vor Antritt der Dienstreise über die geltenden Re­ge­lung­en zum Reisezeitpunkt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Leitung des Dezernats Personal der TU Dort­mund.

Zu Ein­reise­be­schrän­kungen an den deut­schen Landesgrenzen informiert das Bundesinnenministerium. In­for­ma­ti­onen zu Ein­reise­be­schrän­kungen in der EU bieten das Auswärtige Amt und die Europäische Kom­mis­sion.

Schutz vor Ansteckung

In NRW besteht seit 25. Januar die Pflicht, im ÖPNV, in Geschäften und Arztpraxen eine medizinische Maske (OP-Maske, Masken des Standards FFP2 oder des Standards KN95/N95) zu tragen.
Eine nicht-medizinische Alltagsmaske muss weiterhin unter an­de­rem auf den Parkplätzen und in unmittelbarer Nähe von Geschäften, in geschlossenen Räumen im öf­fent­lichen Raum, auf Spielplätzen und, wenn die zuständige Behörde eine ent­spre­chende Anordnung trifft, auch an wei­te­ren Orten unter freiem Himmel getragen wer­den.

Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene, ins­be­son­de­re auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen (mind. 30 Se­kun­den). Mehrmaliges Stoßlüften am Tag verringert die Zahl der Viren im Raum und sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit, die gut für Mund- und Nasenschleimhäute ist.

Halten Sie bei Begegnungen im Alltag Abstand zu Ihrem Gegenüber. Achten Sie auf regelmäßige und ausreichende Hand­hygiene und auf die Husten- und Nies-Etikette.

Achten Sie auf die Husten- und Nies-Etikette: von Anwesenden abwenden, nicht in die Hand husten, sondern Mund und Nase bedecken und dabei möglichst in die Armbeuge husten. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher schnell. Wer eine Maske trägt, kann andere vor einer Tröpfcheninfektion schützen.

Grundsätzlich empfiehlt die TU Dort­mund allen Mitgliedern die Installation und Nutzung der App. Die App darf auch auf Diensthandys installiert wer­den.

Das RKI erläutert auf seiner Website, wer zur Risikogruppe gehört.

Be­schäf­tigte, die aus gesundheitlichen Gründen eine Befreiung von ei­nem etwaigen Präsenzdienst anstreben, müssen dafür ein ärztliches Attest vorlegen. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie in ei­nem Dokument im Service­Portal. Stu­die­ren­de, die einer Risikogruppe angehören, dürfen nicht gezwungen wer­den, an Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen teilzunehmen. Sie haben das Recht auf einen Nach­teils­aus­gleich. Dazu berät unter an­de­rem DoBuS. Entscheidungen darüber trifft der zuständige Prü­fungs­aus­schuss.

Ist an ei­nem Arbeitsplatz der TU Dort­mund ein geringer Pub­li­kums­verkehr unabdingbar, so müssen alle Per­so­nen vor Infektionen geschützt wer­den. Bei ei­nem Aerosolschutz oder auch „Tröpfchenschutz“ handelt es sich um Plexiglasscheiben, die variabel am Arbeitsbereich aufgestellt wer­den kön­nen. Sie verhindern eine Ansteckung durch Tröpfcheninfektion, wenn der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zwischen zwei Per­so­nen nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Die TU Dort­mund stellt diesen zur Ver­fü­gung. Sie finden alle In­for­ma­ti­onen dazu in ei­nem FAQ im Serviceportal.

Stündlich wer­den 2,3 Mil­lio­nen Kubik­meter Luft in die Labore und die anderen Räum­lich­kei­ten der TU Dort­mund zugeführt und wieder abgesaugt. Das ist vergleichbar mit dem Volumen von etwa 700 mittelgroßen Heißluftballons. Bei den belüfteten Räumen wird die Luft von außen angesaugt und ist damit virenfrei. Die Luft wird mit Hilfe einer zweistufigen Filteranlage zusätzlich von Blütenstaub und anderen groben Partikeln befreit. Bei den zen­tra­len Lüftungsgeräten, die einen Umluftanteil besitzen, wurde dieser abgeschaltet. So wird keine möglicherweise belastete Luft erneut in den Raum eingeführt wird. Um Energie zu sparen, wird bei vie­len Anlagen die Abwärme aus der Abluft über eine Wärmerückgewinnung genutzt. Hierbei besteht keine direkte Ver­bin­dung zwischen Zu- und Abluft, so dass keine Be­las­tung der Zuluft zu befürchten ist. Eine endständige dritte Filterstufe mit HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) – wie in medizinischen Be­rei­chen (Intensivstation, OP)  –wird nicht benötigt, da keine belastete Abluft dem Raum zugeführt wird.

Im Service­Portal findet sich eine Sammlung an Informationsmaterialien zum In­fek­tions­schutz. Dazu gehören Poster, Tischaufsteller und Handzettel.

Im Verdachtsfall

Es gibt keine typischen Symptome für Covid-19. Am häufigsten genannt wer­den Husten, Halsschmerzen oder Fieber, auch ein Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn kann vorübergehend auf­tre­ten. Grundsätzlich gilt jedoch, dass auch bei ei­nem grippalen Infekt oder bei Grippe der Kontakt zu anderen Men­schen vermieden wer­den sollte. Bleiben Sie deshalb bei Symptomen zuhause und kom­men Sie nicht auf den Cam­pus. Beobachten Sie sich selbst und kontaktieren Sie Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Be­reit­schafts­dienst (116117).

Der Arzt oder die Ärztin kann über einen Co­ro­na-Test ent­schei­den. Bitte beachten Sie, dass viele Testzentren Bürgertests nur für symptomlose Per­so­nen an­bie­ten.

Wie Sie sich im Fall eines positiven Tests verhalten sollten, erfahren Sie hier.

Befolgen Sie die Anordnungen Ihres Arztes oder des Gesundheitsamts. Per­so­nen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder ei­nem positiven Coronaschnelltest ei­nem PCR-Test unterzogen haben, sind verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Qua­ran­täne zu begeben. Informieren Sie auch bereits Ihre engen Kontakte. Den Cam­pus der TU Dort­mund dürfen Sie nicht betreten.

Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, dann entfallen die Ein­schrän­kungen wieder und Sie kön­nen bei Ihren Kontakten Entwarnung geben. Ist der PCR-Test positiv, besteht au­to­ma­tisch Quarantänepflicht.

Weitere In­for­ma­ti­onen, wie Sie sich im Fall eines positiven Tests verhalten sollten und wen Sie in­for­mie­ren müssen, finden Sie hier.

Kontakte und Links

Als Pan­de­mie­beauf­trag­ter des Rektorats steht Bernd Lilienthal allen Mitgliedern der TU Dort­mund als Lotse und Anlaufstelle für Fragen zur Co­rona­krise zur Ver­fü­gung.

Eine Über­sicht der Bereichspandemiebeauftragten der Fa­kul­tä­ten und zen­tra­len Ein­rich­tun­gen finden Sie im Service-Portal.

  • Auslandaufenthalte (Outgoings)
  • in­ter­na­ti­o­na­le Stu­die­ren­de

Kontakt

  • Stu­die­ren­de, Studienbewerberinnen und Studienbewerber erreichen den Zu­lassungs­be­reich aus­schließ­lich per Kontaktformular und Info-Hotline: +49 (0) 231 755-6349

  • Dienstreisen
  • Nachweis Risikogruppen
  • dienstrechtliche Fragestellungen
    Kontakt
  • Be­ra­tung zu Zugangsregelungen für Schließszenarien

Kontakt

  • Kontakt zum Ge­sund­heits­amt
  • Be­ra­tung zum Ge­sund­heits­schutz, in­klu­si­ve Hygienekonzept
  • Be­ra­tung zur Gefahrenbewertung für Schließszenarien

Kontakt

Vereinbarkeit von Familie mit Stu­di­um, For­schung und Beruf
Familien-Service

FAQ zu Familie und Co­ro­na

Bitte nut­zen Sie bevorzugt telefonische oder elek­tro­ni­sche Kontaktmöglichkeiten.

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der TU Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.
Für E-Autos gibt es eine Ladesäule am Cam­pus Nord, Vo­gel­pothsweg.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der TU Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.